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Insgesamt zehn Schafsköpfe, Schafsfelle und jede Menge Gedärme und Innereien wurden durch die Feuerwehr aus dem Fluss gefischt. Foto: Feuerwehr
Insgesamt zehn Schafsköpfe, Schafsfelle und jede Menge Gedärme und Innereien wurden durch die Feuerwehr aus dem Fluss gefischt. Foto: Feuerwehr

Illegal entsorgte Schlachtabfälle in der Elbmarsch

lz Oldershausen. Zu einem besonderes ekligen Einsatz wurde die Feuerwehr Drage gerufen. Angefordert hatte die Feuerwehr das Ordnungsamt der Samtgemeinde Elbmarsch, die einem Hinweis der Bevölkerung nachging, dass in der Neetze nahe der Ortschaft Oldershausen Tierkadaver gesichtet worden waren. Mit ihrem Kleinboot suchte die Feuerwehr daraufhin den Fluss ab und wurde schnell fündig. Beißender Verwesungsgeruch führte die Einsatzkräfte direkt zu den ersten Fundstücken.

Insgesamt zehn Schafsköpfe, Schafsfelle und jede Menge Gedärme und Innereien wurden durch die Feuerwehr aus dem Fluss gefischt und an Land in bereitgestellten Leichensäcken gesammelt. Wegen der Seuchengefahr ging die Feuerwehr hier teils mit besonderen Schutzanzügen vor.

Eine erste Begutachtung ergab keinen Hinweis auf die Herkunft der illegal entsorgten Schlachtabfälle. Diese entstanden vermutlich bei einer illegalen Schlachtung. An den Tierköpfen wurden keinerlei Ohrmarken oder Tätowierungen gefunden. Lediglich Reifenspuren, die direkt am Flussufer der Fundstelle endeten, weisen auf die gezielt illegale Entsorgung hin. Die gesammelten Schlachtabfälle werden jetzt durch einen Abdecker abgeholt und fachgerecht entsorgt.

Polizeibericht

Lüneburg. Am Freitag Gegen 21 Uhr schlang eine männliche Person ein Seil um das Brückengeländer der Fußgängerbrücke über die Dahlenburger Landstraße und versuchte sich daran aufzuhängen. Das Geschehen wurde von drei Jugendlichen beobachtet, die sofort zur Hilfe kamen und die Person an dem Seil wieder nach oben über das Brückengeländer zurück zogen. Die Person erlitt dabei lediglich leichte Verletzungen und wurde dem Klinikum zugeführt.

Lüneburg. Am Sonnabend gegen 3 Uhr bemerkten Passanten in der Innenstadt Personen, die Graffiti an Hauswände sprühten. Die eingesetzten Funkstreifen konnten dann zwei 15 und 25-jährige Personen feststellen. Diese leisteten zunächst Gegenwehr, konnten dann aber überwältigt werden. Zusätzlich wurden die Beamten aufs heftigste beleidigt. Neben der Sachbeschädigung erwartet beide noch ein Strafverfahren wegen Widerstandes und Beleidigung.

Lüneburg. Eine 39-jährige Frau ließ sich am Sonnabend gegen 5.30 Uhr mit einem Taxi von Lüneburg nach Hause in den Landkreis fahren und wollte dort den Fahrpreis mit ihrer EC-Karte begleichen. Nachdem diese vom Lesegerät nicht akzeptiert wurde, sprang sie aus dem Taxi und lief davon. Dummerweise verlor sie ihren Personalausweis im Taxi und ist so schnell ermittelt. Anzeige folgt.

Den ausführlichen Polizeibericht lesen Sie am Montag in der LZ.