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Von innen mindestens genauso schön wie von außen: Die Mühle in Bardowick kann am Sonntag in der Zeit von 14 bis 18 Uhr  besichtigt werden. Zu sehen ist ein produzierendes, technisches Denkmal im laufenden Betrieb, heißt es in der Ankündigung. Foto: t&w
Von innen mindestens genauso schön wie von außen: Die Mühle in Bardowick kann am Sonntag in der Zeit von 14 bis 18 Uhr besichtigt werden. Zu sehen ist ein produzierendes, technisches Denkmal im laufenden Betrieb, heißt es in der Ankündigung. Foto: t&w

Sonntag ist Tag des offenen Denkmals

Lüneburg. Mehr als 8000 historische Baudenkmale, Parks oder archäologische Stätten öffnen am Tag des offenen Denkmals am 11. September deutschlandweit ihre Türen, davon allein rund 650 in Niedersachsen. Das teilt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz als Koordinatorin der Aktion mit.

Passend zum Jahresmotto „Gemeinsam Denkmale erhalten“ können die Besucher vor Ort erleben, wie viele Engagierte auf allen Ebenen notwendig seien, um das bauhistorische Erbe vor dem Verfall zu bewahren. Das aktuelle Programm ist ab sofort unter www.tag-des-offenen-denkmals.de einsehbar. Dort kann man sich alle teilnehmenden Denkmale einer Region anzeigen lassen, nach Denkmalkategorien suchen und über einen Merkzettel persönliche Denkmaltouren zusammenstellen.

Stadtrundgänge mit Experten

In Stadt und Landkreis Lüneburg beteiligen sich nach aktuellem Stand 24 Einrichtungen an der Veranstaltung, meist mit Führungen. Auf dem Hof des ehemaligen Stifts zum „Roten Hahn“, Rotehahnstraße 14-19, informieren erstmals gemeinsam der Arbeitskreis Lüneburger Altstadt (ALA) und die Lüneburger Stadtarchäologie in der Zeit von 10 bis 18 Uhr über ihre Arbeit, die Stadt und Denkmale. Das Ortskuratorium Lüneburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gibt Informationen zur Arbeit der Stiftung, zu ihren Projekten in der Umgebung und den Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements für den Denkmalschutz.

Um 11 Uhr startet ein etwa eineinhalbstündiger Rungang zu Häusern der Renaissance mit Prof. Dr. Frank Braun. Ein ungefähr eineinhalbstündiger Stadtrundgang durch das Wasserviertel unter dem Motto „Dat waterferndel: Kaufhaus, Kran und Klosterhöfe“ mit Professor Dr. Edgar Ring beginnt um 15 Uhr. Um 12.45 und um 14.30 Uhr gibt es musikalische Darbietungen einer Delegation des Bachchors Lüneburg. red

Das Programm als pdf

 

Mit dabei sind aus Stadt und Landkreis nach aktuellem Stand folgende Institutionen:

Lüneburg
Rathaus
Roter Hahn Stift
Salzmuseum
Brömsehaus
Brauereimuseum
Kloster Lüne mit Teppichmuseum
Ostpreußisches Landesmuseum
Wasserturm
Gipsbrennofen am Kalkberg
Hotel Einzigartig
Scala-Kino
Wohn- und Geschäftshaus Am Sande 38-39
Wohnhaus Lüner Straße 3
Wohnhaus Papenstraße 3

Bardowick
Schleuse
Nikolaihof
Mühle
Gildehaus

Adendorf
Johanneskapelle
Us Heimathus

Deutsch Evern
Martinuskirche
Begegnungsstätte Ausspann

Bleckede
Ackerbürgerhaus

Scharnebeck
St. Marienkirche

One comment

  1. wie reppenstedt ist nicht dabei? kein denkmal was offen hat? haben bei uns die politiker keine denkmäler geschaffen? schmunzel