Donnerstag , 8. Dezember 2016
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Großeinsatz der Feuerwehr auf dem Lüneburger Markplatz am Mittwochabend. Foto: ca
Großeinsatz der Feuerwehr auf dem Lüneburger Markplatz am Mittwochabend. Foto: ca

Großübungen in der Innenstadt und an der Elbe

Lüneburg/Stove. Aufregung am Mittwochabend im Untersuchungsgefängnis am Markt: In einer Zelle im zweiten Stock des Gebäudes war ein Feuer ausgebrochen — Das war das Szenario einer gemeinsamen Übung von Justiz, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten.

Gemeinsame Übung von Justiz, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten.

Rund 50 Feuerwehrleute aus Lüneburg und Reppenstedt, dazu mehrere Rettungswagen postierten sich und Fahrzeuge vor dem Rathaus. Nach Auskunft von Feuerwehrsprecher Daniel Roemer, ging es für die Beamten im Gefängnis auch darum, zu üben, wie sie im Notfall Gefangene innerhalb des Gebäudes verlegen. Aber natürlich gelten auch für die Helfer „von außen“ besondere Bedingungen.

Rauchwolken auch über der Elbe

Eine Großübung hielt gestern auch alle zehn Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Elbmarsch in Atem. Rauchwolken zogen über die Elbe, als die Einsatzkräfte im Stover Hafen eintrafen. Ein Wohnschiff, das an diesem Abend für eine Veranstaltung genutzt wurde, war in Brand geraten. Panik breitete sich unter den Gästen aus, ein Mann sprang sogar in die Elbe.

120 Feuerwehrleute im Einsatz

Auch an der zweiten Einsatzstelle hatten die Feuerwehren alle Hände voll zu tun. Fünf Verletzte musste während eines fiktiven Großbrandes aus einem Gebäude gerettet werden. Insgesamt waren 120 Männer und Frauen im Einsatz. Die 15 Verletzten waren zum Glück nur Schauspieler – und Teil des lange geplanten Szenarios.  ca/gae