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Startschuss für das Energiespar-Projekt an Kindergärten und Grundschulen in Stadt und Landkreis Lüneburg. Zwei Drittel der Kosten übernimmt der Bund. Foto: lk/nh
Startschuss für das Energiespar-Projekt an Kindergärten und Grundschulen in Stadt und Landkreis Lüneburg. Zwei Drittel der Kosten übernimmt der Bund. Foto: lk/nh

Kinder sollen frühzeitig Energiesparen lernen

Lüneburg. Mit Energie und Ressourcen sparsam umgehen das lernen ab sofort rund 2300 Kinder im Landkreis Lüneburg in 19 Kindergärten und Schulen. Sie haben sich das Energiesparen auf die Fahnen geschrieben und nehmen für vier Jahre an dem Projekt „Energiesparen an Schulen und Kitas“ teil, das die Klimaschutzleitstelle von Stadt und Kreis ins Leben gerufen hat. So entwickelt der Nachwuchs schon früh ein Bewusstsein dafür, wie man mit Heizung oder Lampe richtig umgeht oder scheinbar nutzlose Abfälle noch sinnvoll verwerten kann.

Kinder sollen sich umweltschonend verhalten

Es ist wichtig, dass Kinder möglichst früh lernen, sich energiesparend und umweltschonend zu verhalten“, sagt Kreisrätin Sigrid Vossers, „das geht nur, wenn Kindergärten und Schulen das dauerhaft in ihren Alltag integrieren. Dafür bekommen sie über den gesamten Projektzeitraum hinweg eine gute fachliche und pädagogische Beratung.“ Das Projekt besteht dabei aus mehreren Bausteinen: Zu Beginn gibt es eine Energieberatung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um Energiefresser in den Einrichtungen aufzudecken und Einsparmöglichkeiten zu finden. So können automatische Türschließer, Thermostatventile oder Wasserspar-Armaturen, aber auch richtiges Heizen und Lüften den Verbrauch senken.

Im individuellen Beratungsgespräch und bei Workshops mit pädagogischen Fachkräften gibt es dann regelmäßig Tipps und neue Ideen, wie das Energiesparen pädagogisch umgesetzt werden kann. „Wichtig ist uns auch, den Einrichtungen einen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen“, sagt Dr. Silke Panebianco von der Klimaschutzleistelle, „dafür organisieren wir gemeinsame Workshops mit den teilnehmenden Kitas und Schulen.“ Und auch für die Kinder gibt es regelmäßig besondere Projekte, die die Klima-Pädagoginnen Inga Seba-Eichert und Susanne Jensen betreuen.

Bund fördert Vorhaben mit mehr als 100.000 Euro

Rund zwei Drittel der Gesamtkosten des Projektes in Höhe von 160.000 Euro trägt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Es fördert das Projekt aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages mit rund 104.000 Euro. Die verbleibende Summe teilen sich die Träger der Kitas und Schulen. pet

Teilnehmer

Flecken Bardowick:
Kindergarten „Am Forsthaus“, Kindergarten „Am Eichhof“

Gemeinde Adendorf:
Grundschule Adendorf,
Adolph-Holm-Kindergarten,
Emmi-Senking-Kindergarten.

Gemeinde Brietlingen:
Kindergarten und Krippe Moorburg, Kita Storchenland.

Gemeinde Rullstorf:
Kindergarten Rullstorf.

Samtgemeinde Gellersen:
Grundschulen: Reppenstedt, Kirchgellersen und Westergellersen. Kitas: Reppenstedt, Kirchgellersen, Südergellersen und Westergellersen, Krippe Reppenstedt.

Lüneburg:
Die Rübe Oedeme und die Rasselrübe.

Dahlenburg:
Landerziehungsheim Schule Marienau e.V: Gymnasium Marienau. lz