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Während der Herbstferien wird die Landesstraße 221 in Richtung Bleckede zwischen Lüneburg und Neu Wendhausen voll gesperrt. Die Fahrbahn erhält eine neue Asphaltschicht. Foto: t&w
Während der Herbstferien wird die Landesstraße 221 in Richtung Bleckede zwischen Lüneburg und Neu Wendhausen voll gesperrt. Die Fahrbahn erhält eine neue Asphaltschicht. Foto: t&w

Landesstraße wird gesperrt

Von Klaus Reschke
Lüneburg/Dahlenburg. Mit einer vergleichsweise kleinen Baumaßnahme bereitet die Lüneburger Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ein Großprojekt vor: die Erweiterung der Dahlenburger Ortsumgehung um wechselseitige Überholstreifen im kommenden Jahr. Zunächst aber müssen Autofahrer ab Montag, 3. Oktober, 8 Uhr, auf der Landesstraße 221 zwischen Lüneburg und Neu Wendhausen mit Behinderungen rechnen. Der Grund: Die marode Fahrbahn soll instand gesetzt werden.

Vor fünf Jahren erst waren die Schlaglöcher der Landesstraße mit einem sogenannten Dünnschicht-Belag aufgefüllt worden. Der Erfolg war aber nur von begrenzter Dauer. Der Asphalt-Karies ist wieder deutlich sichtbar. Mit den Renovierungsarbeiten verfolgt die Landesbehörde nach den Worten von Gesa Schütte, Leiterin des Fachbereichs Bauen, zwei Ziele: „Wir wollen die Straße nicht nur vor dem Winter verkehrssicher machen, sondern sie auch so weit herrichten, dass sie im nächsten Jahr als Ausweichstrecke genutzt werden kann.“ Dann nämlich soll die Ortsumfahrung Dahlenburg im 2+1-Verfahren ausgebaut und damit sicherer gemacht werden.

Wenn die Arbeiten in Dahlenburg beginnen, soll die L 221 als eine der Umleitungsstrecken dienen. Und das für mehrere Monate. Denn die Arbeiten an der 2003 eröffneten Dahlenburger Ortsumgehung dauern nach Schätzungen von Gesa Schütte „vorraussichtlich vier bis sechs Monate“.

Für die am kommenden Dienstag beginnenden Arbeiten an der L221 sind dagegegen nur zehn Tage angesetzt. Während dieser Zeit ist die Landesstraße voll gesperrt. Der Verkehr aus Richtung Lüneburg wird über die ausgeschilderte Umleitungsstrecke auf die Bundesstraße 216 über Barendorf geleitet und aus Richtung Bleckede umgekehrt, teilt die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit, und weiter: „Die Zu- und Abfahrten aus dem Gewerbegebiet Hafen sind wähend der Bauphase in beide Richtungen gesperrt. Umleitungen sind ausgeschildert.“

276.000 Euro sind für die Fahrbahn-Instandsetzung veranschlagt. Dass diese Arbeit von langer Haltbarkeit sein wird, glaubt Fachbereichsleiterin Schütte allerdings nicht: „Möglicherweise werden wir an diesen Straßenabschnitt in absehbarer Zeit nach Fertigstellung der Dahlenburger Ortsumgehungs-Erweiterung noch einmal rangehen müssen.“ Dann allerdings grundlegend. Denn unter dem maroden Asphalt befänden sich auch noch Betonplatten. Wohl mit ein Grund dafür, dass die Asphaltschicht immer wieder brüchig werde.

In Dahlenburg dagegen ist die Fahrbahndecke in einem tadellosen Zustand: Hier geht es den Straßenbauern vielmehr um die Verkehrssicherheit, denn mit der 2+1-Lösung will die Behörde zusätzliche Überholfahrstreifen in beide Richtungen schaffen. „Um so den Überholdruck bei den Autofahrern zu mindern“, erklärt Gesa Schütte. Immer wieder war es in der Vergangenheit zu schweren, teils tödlichen Unfällen gekommen, weil Autofahrer auf der Strecke überholt und in den Gegenverkehr gekracht waren.

A39-Arbeiten vor Abschluss

Die Arbeiten für die Grunderneuerung der Autobahn 39 gehen in die letzte Phase. Das teilt die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Lüneburg, mit. Bis zu einer vollständigen Freigabe der Richtungsfahrbahn Hamburg dauert es aber noch.

Ab Mittwoch, 5. Oktober, rollt der Verkehr bereits auf der sanierten Fahrbahn. Bis zur vollständigen Freigabe der neuen Fahrbahn Ende Oktober sind noch Restarbeiten an den Schutzplanken, den Mittelstreifenüberfahrten und Nothaltebuchten durchzuführen. Hierzu wird der Verkehr in Richtung Hamburg zunächst noch einspurig durch die Baustelle geführt. Parallel dazu wird am 5. Oktober im Laufe des Abends die Sperrung der Anschlussstelle Winsen-West und der Ausfahrt Seevetal-Maschen in Richtung Hamburg aufgehoben. lz