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Das Lösecke-Haus trägt künftig eine besondere Zierde. Die Wetterfahne trägt drei Daten: 1544 für die erste Erwähnung, 1860 für einen Wiederaufbau und 2016 für den erneuten Bau. Foto: be
Das Lösecke-Haus trägt künftig eine besondere Zierde. Die Wetterfahne trägt drei Daten: 1544 für die erste Erwähnung, 1860 für einen Wiederaufbau und 2016 für den erneuten Bau. Foto: be

Wetterfahne auf dem Lösecke-Haus

Lüneburg. Das Lösecke-Haus trägt künftig eine besondere Zierde: Am Mittwoch wollten Handwerker eine Wetterfahne auf dem Dach des Hauses am Stintmarkt installieren. Doch bei der Montage stellten sie fest, dass einer der Träger noch nachbearbeitet werden muss. Das Haus gehört dem Grafiker Michael von Hartz, und so ist die „Krone“ ein wenig ungewöhlich ausgefallen: eine Kogge mit rotem Segel, in das ein Hirsch springt. Ein Autokran der Firma Bruns half, den schweren Windanzeiger in die Höhe zu heben.

Kunst spielt auch im Gebäude eine Rolle

Wie berichtet, hat ein Brandstifter das Gebäude im Dezember 2013 angesteckt, es wurde völlig zerstört. Mit Millionenaufwand lässt von Hartz das Haus nach altem Vorbild wieder aufbauen. Die Wetterfahne trägt drei Daten: 1544 für die erste Erwähnung, 1860 für einen Wiederaufbau, das Gebäude hatte schon einmal in Flammen gestanden, und eben 2016 für den erneuten Bau.

Voraussichtlich zum Jahreswechsel sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein, dann werden auch die Lokale im Haus wieder öffnen. Kunst spielt auch im Gebäude eine Rolle: Der Lüneburger Maler Jan Balyon gestaltet ein Treppengeländer. ca