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Was für ein riesiges Malheur, der wertvolle Familien-Krug ist zerbrochen. Doch wer wars? Antwort gibt es an den Sülfmeistertagen. Foto: phs
Was für ein riesiges Malheur, der wertvolle Familien-Krug ist zerbrochen. Doch wer wars? Antwort gibt es an den Sülfmeistertagen. Foto: phs

Theater-Stück lockt an den Sülfmeistertagen

Lüneburg. Heinrich von Kleist hat an sich schon ein turbulentes Stück geschrieben. Doch nach der Bearbeitung durch Verena Fiedler gehts im „Zerbrochenen Krug“ noch ein wenig verrückter zu. Die Stadtführerin hat Kollegen und Freunde um sich geschart, um — wie schon in den Vorjahren — anlässlich der Sülfmeistertage mit der Gruppe Historica Lüneburgensis ein Theaterstück aufzuführen.

Die Handlung: Marthe Rull ist erzürnt, in der Kammer ihrer Tochter ist ein ganz besonderer Krug zerbrochen. War es der eifersüchtige Verlobte Rubrecht? Der weist jede Schuld von sich und streut den Verdacht, Jungfer Eve habe einen anderen. Der Amtmann Adam aus Lüne soll schlichten. Doch der „Sünder ohne Skrupel“ spielt ein eigenes Spiel. Gerichtsrat Walter aus Celle wird eingeschaltet.

Gruppe Historica Lüneburgensis

Es spielen Canan Duran als Eve Rull, Connie Böhme als Tante Brigitte, Cornelia Siebert als Magd Liese, darüber Hagen Al­brecht als Veit Tümpel und Marcus Hein als Ruprecht Tümpel, Hannes Möddel als Gerichtsrat Walter, Klaus Niclas als Dorfrichter Adam, Wolfgang Siebert als Schreiber Licht, auch Verena Fiedler macht mit. Nicht zum Fototermin kommen konnte Marion Siebert, die die Magd Margarthe gibt.

Zu sehen ist das Spektakel jeweils um 18.30 Uhr am Sonnabend, 1. Oktober, und am Sonntag, 2. Oktober, im historischen Glockenhaus. ca