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Anabel I. zündet das Fass an, damit enden die 14. Sülfmeistertage. Foto: t&w
Anabel I. zündet das Fass an, damit enden die 14. Sülfmeistertage. Foto: t&w

Vier Sülfmeistertage locken Zehntausende in die Stadt

lz Lüneburg. Die neue Sülfmeisterin Anabel I setzte den Schlussakkord nach vier Tagen Kope-Fest: Am Montagabend endete die große Stadtparty. Hunderte schauten zu und stimmten mit ein, als Mirko Heil seine Hymne sang, das Lüneburg-Lied: „Die schönste Stadt der Welt liegt an der Ilmenau.“ Wettkämpfe, Festumzug, Gaukler und Jongleure – trotz Regens kamen Zehntausende.

Spannend war es bis zum Ende: Beim Fassrollen rollte der Nachwuchs von Panasonic das Kopefass schneller als die Truppe des Klinikums: Die Youngstars, erstmals dabei, stellen mit Anabel Köhlbrandt die neue Sülfmeisterin. Geschicklichkeitsspiele wie Pipelinebau, Soletransport auf langen Skiern und Kistenstapeln in luftiger Höhe mithilfe des Scharnebecker Kletterparks lockten Tausende Besucher an.

„Den Sieg feiern wir jetzt zusammen.“

Für die Panasonic-Youngstars war klar, wen sie auf den Schild heben: Anabel Köhlbrandt ist ihre Sülfmeisterin. Die junge Frau durchläuft eine duale Ausbildung, am Ende möchte sie Betriebswirtin werden. Die 25-Jährige sagt: „Wir haben sechsmal vorher trainiert, aber nie alle zwölf gemeinsam.“ Trotzdem seien alle gut aufeinander eingespielt: „In der Firma geht es familiär zu, diesen Zusammenhalt haben wir auch hier im Team.“ Klare Sache: „Den Sieg feiern wir jetzt zusammen.“

Mit einem prächtigen Festumzug neigten sich die 14. Sülfmeistertage ihrem Ende zu. 73 Gruppen mit 1100 Teilnehmern zogen von den Sülzwiesen durch die Innenstadt, wo Tausende die Straßen säumten. Voran vier Beamte der Polizeireiterstaffel aus Hannover, gefolgt von der neuen Sülfmeisterin  Anabel I. und ihrer Vorgängerin Elke I. hoch zu Ross. Im Gefolge die Sülfmeister der Vorjahre und Mitglieder des hohen Rates der Stadt in historischen Kostümen.

Mehr dazu lest ihr am Dienstag in der LZ