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Unbenutzbar ist momentan die Skateranlage auf dem Jugendplatz. Unbekannte hatten hier Feuer gelegt. Foto: uk
Unbenutzbar ist momentan die Skateranlage auf dem Jugendplatz. Unbekannte hatten hier Feuer gelegt. Foto: uk

Neues Outfit für Jugendplatz in Reppenstedt

Reppenstedt. Gedacht ist er als ein Platz für alle Kinder und Jugendlichen in Reppenstedt: zum Sporttreiben, Austoben, Spielen oder einfach zum lockeren Treffen. Momentan führt der Jugendplatz neben dem Sportplatzgelände allerdings ein trauriges Dasein. Das Gelände wirkt ungepflegt, die Bänke am Rand gammeln vor sich hin und die Skaterbahn, eigentlich das Highlight der Anlage, ist mit großen Gittern abgesperrt, also unbenutzbar.

Unbekannte zündeln auf Skaterbahn

Das soll sich ändern: Einstimmig sprach sich der Gemeinderat während seiner jüngsten Sitzung für die Umsetzung eines Konzeptes aus, das auf der Basis der Wünsche von Jugendlichen entstanden war. Mit ersten Arbeiten soll zügig begonnen werden. Zunächst hatte Gemeindedirektorin Susanne Stille eine schlechte Nachricht: „Die Skateranlage ist von Unbekannten in Brand gesteckt worden.“ Daher sei sie abgesperrt. Man müsse nun überprüfen, ob der Schaden repariert werden könne und ob man eine Belohnung zur Ergreifung der Täter aussetzen wolle. Es handele sich leider nicht um einen Einzelfall, so Stille: „Wir registrieren eine erhebliche Zunahme von Vandalismus-Schäden.“ Dabei hat die Skateranlage auch im zukünftigen Konzept für den Jugendplatz einen Stammplatz.

Nach einer Befragung der Jugendlichen, die eine Prioritätenliste mit Wünschen erstellt hatten, sollen aber weitere Elemente hinzukommen: eine BMX-Bahn, für die ein Erdhügel angeschoben wird, eine Streetballanlage und ein Container, in dem Sportgeräte und Bälle gelagert werden können. Diese drei Maßnahmen werden noch in diesem Jahr umgesetzt. Später soll dann eine Pflasterfläche zum Grillen hinzukommen, Büsche, Bäume und Sitzgruppen sollen das Gelände insgesamt attraktiver machen.

25.000 Euro im Haushalt bereits eingeplant

Dass lange auf dem Jugendplatz nichts geschehen war, hat auch damit zu tun, dass das Gelände als möglicher Standort für eine bundesligataugliche Sporthalle im Gespräch war. Mit der Entscheidung gegen Reppenstedt können die Planungen für den Jugendplatz nun in Angriff genommen werden, sagte Stille. Im Haushalt standen bereits 20000 Euro für die Umgestaltung bereit. Den Ansatz erhöhte der Rat nun nochmals um 5000 Euro. Der Wunsch nach einem weiteren Bolzplatz (8000 Euro) wurde zunächst zurückgestellt, da bereits ein Bolzplatz vorhanden ist.

Als letzte der Gellerser Mitgliedsgemeinden überträgt Reppenstedt die Zuständigkeit für den Breitbandausbau nun auch auf die Samtgemeinde Gellersen. Wie berichtet, ist der Breitbandausbau mit Glasfaserkabel in Kooperation mit der kommunalen ElbKom der Samtgemeinde Elbmarsch geplant. Das gilt jedoch lediglich für den Ortsteil Dachtmissen, denn Reppenstedt selbst zählt in Sachen Internet nicht zu den unterversorgten Gebieten. Sollte ein Vertrag mit der ElbKom scheitern, habe die Gemeinde immer noch eine Alternative, betonte Stille: „Wir können uns dann noch am Projekt des Landkreises Lüneburg beteiligen.“

One comment

  1. ohne kostenfreies w-lan, ist der platz tot. schmunzel. ob politiker mit der zeit gehen? die frage ist dann, wohin? schmunzel.