Aktuell
Home | Lokales | Wandrahmbrücke: Der Countdown läuft
100 lange soll die neue Brücke unter Garantie halten, sagt Bauingeniuer Jörg Silex. Foto: t&w
100 lange soll die neue Brücke unter Garantie halten, sagt Bauingeniuer Jörg Silex. Foto: t&w

Wandrahmbrücke: Der Countdown läuft

Lüneburg. Seit dem 20. Februar ist die Wandrahmbrücke gesperrt. Die alte Querung war marode, musste abgerissen werden. Seither klafft ein Loch im Stadtring, der Hauptverkehrsader im Zentrum Lüneburgs. Der Neubau ist nun nach knapp acht Monaten nahezu fertig. „Es gab nicht einen Tag, an dem wir witterungsbedingt aussetzen mussten“, sagt Jörg Silex, Bauingenieur bei der Stadt. Am Freitag soll die Brücke eingeweiht und offiziell für den Verkehr freigegeben werden. Die LZ läutet den Countdown ein, veröffentlicht Zahlen und Frakten zum Bauwerk.

Für die Landeszeitung testete LZ-Chefreporter Carlo Eggeling die neue Brücke schon mal mit seinem Fahrrad. Wie die meisten Lüneburger ist er froh, dass der Straßenabschnitt nun bald wieder für alle passierbar ist. „Das ist immerhin die Hauptroute zum Bahnhof und zur Uni“, sagt er.  gae

LZ-Chefreporter macht den Fahrradtest

One comment

  1. WIRKLICH SCHADE!!

    Eine schönen Stadt wie Lüneburg, die leider dem Moloch Auto komplett verfallen ist und somit regelmäßig auch zum Opfer fällt. Gestank, Lärm und sonstige Vorzüge des Fahrzeugverkehrs dürfen wir dann bald wieder in vollen (Atem-)Zügen genießen. Hoffentlich bringt das bald kommende Verbandsklagerecht bzgl. der Einhaltung der Feinstaubemissionen hier die dringend erforderliche Entlastung für die MENSCHEN, die in der Stadt LEBEN!

    Paris als Millionenstadt bekommt es hin den Privatverkehr aus der City zu verdrängen (Pariser Schnellstraße wird zur Flaniermeile: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/a-1114133.html). Ein Armutszeugnis für Lüneburg, dass das nicht auch geht bzw. nicht gewollt ist.

    Und was für ein Wahnsinn es ist (gerade im Berufsverkehr) mit dem Auto zum Bahnhof zu fahren, kann man werktäglich insbesondere zwischen 0630h und 0830h und entsprechend am späten Nachmittag bzw. frühen Abend bewundern. Selbiges gilt für die Zufahrten zu den City-Parkhäusern an Samstagen.

    Aber in einem Land, in dem die Autoindustrie mit Hilfe der Politik und mit billigender Inkaufnahme bzw. freudiger Unterstützung eines beträchtlichen Teils der Bevölkerung sogar ungestraft Abgasvorschriften aushebeln darf, kann man wohl auch in einer Kleinstadt, die sich so gern als ökologisch und nachhaltig sieht und preist nichts anderes erwarten.