Aktuell
Home | Lokales | Vergewaltigung in Lüneburg: Ermittlungen können Tat nicht bestätigen
Vergewaltigung Lüneburg

Vergewaltigung in Lüneburg: Ermittlungen können Tat nicht bestätigen

Lüneburg. Die Vergewaltigung in Lüneburg, die eine Frau am 4. Oktober angezeigt hatte, sorgte bundesweit für Empörung. Denn das Opfer hatte zu Protokoll gegeben, dass zwei Männer sie überfallen hätten, ein Täter ihr Kind festhielt, es den sexuellen Übergriff mit ansehen musste. Doch nun meldet die Polizei, dass die Ermittlungen die Tat nicht bestätigen, vielmehr Zweifel an den Aussagen bestehen.

Vergewaltigung Zweifel an Aussagen

In eine Pressemitteilung heißt es am Freitag: „Nach dem angezeigten sexuellen Übergriff auf eine Frau im Lüneburger Kurpark in den frühen Abendstunden des 01.10.16 bestehen nach intensiven Ermittlungen in den letzten rund zehn Tagen Zweifel am dargestellten Tatgeschehen. Wie berichtet hatte sich eine 23 Jahre alte Lüneburgerin drei Tage später in den Nachmittagsstunden des 04.10.16 bei der Polizei gemeldet und hatte den sexuellen Übergriff vom Wochenende zur Anzeige gebracht. Die Frau war nach eigenen Angaben zusammen mit ihrem Kleinkind gegen 18:30 Uhr im Kurpark unterwegs, als sie und ihr Kind von zwei Männern geschubst und festgehalten wurden seien.“

Verschiedene Ungereimtheiten

„Unsere Ermittlungen können die angezeigten Tathandlungen nicht bestätigten“, so das aktuelle Fazit von Kriminaldirektor Steffen Grimme, Leiter des Zentralen Kriminalermittlungsdienstes in Lüneburg. Neben verschiedenen Ungereimtheiten, die auch trotz intensiver Recherchen nicht ausgeräumt werden konnten, gebe es aktuell keine objektiven Tatsachen, wie beispielsweise Spuren etc., die den möglichen Tathergang stützen. Auch die Angaben von Personen, die Beobachtungen im Kurpark machten, haben die Ermittler laut Grimme nicht weitergeführt. Auch parallel laufende Maßnahmen hinsichtlich potentieller Tatverdächtiger blieben ohne Ergebnis.

Die Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes dauern weiterhin an. Die Ermittler bitten weiterhin mögliche Zeugen oder Hinweisgeber, die sich am Sonnabend, 01. Oktober gegen 18:30 Uhr, im Lüneburger Kurpark aufhielten, mit der Polizei Lüneburg, Tel. 04131-8306-2215, Kontakt aufzunehmen. lz

7 Kommentare

  1. Würde die Frau nun vergewaltigt oder nicht (Spermaspuren) ?

    Das ist doch die elementare Frage.

  2. naja… wenn mann/frau erst nach 3 Tagen zur Polizei geht … wird es sehr schwierig (unmöglich)

  3. Wenn sich herausstellen würde das sie gelogen hat, wird sie dann auch zur Verantwortung (Juristisch, Kosten der Polizei etc.) gezogen?

  4. Das kamm mir eh Spanisch vor . Zu der Zeit war es noch hell und Warm. Und der Kurpark bestimmt auch dem entsprechend gut besetzt von Leuten die Pocknicken und ect. Einen Hilfe Schrei hätte bestimmt jemand gehört. Und 3 Tage danach erst zur Polizei? Nach 3 Tagen findet man keine Vergewaltigungsspuren von Spermer. Das hat mir mein Arzt erzählt. Der glaubt die Geschichte auch nicht.

  5. Da hat wohl wieder mal eine besorgte Bürgerin versucht, Stimmung gegen Flüchtlinge zu machen.