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Auch privat locker, wie in seiner Rolle als Theo: Frederic Böhle. Foto: be
Auch privat locker, wie in seiner Rolle als Theo: Frederic Böhle. Foto: be

Theo-Darsteller Frederic Böhle zurück bei den Rosen

Lüneburg. Er gibt in den Roten Rosen den Tausendsassa Theo, der vor Ideen sprudelt, aber nicht immer auf der Erfolgsschiene rollt: Frederic Böhle, der 2014 in Folge 1867 in die Lüneburger Erfolgsserie einstieg, ist nach seiner zweiten Auszeit zurückgekehrt mit überraschend neuen Facetten seiner Rolle. In seiner zweimonatigen Pause legte sich der 28-Jährige allerdings nicht auf die faule Haut, sondern wirkte an Projekten im Bereich Klassik mit.

„Theo kommt nach zwei Monaten aus London zurück nach Lüneburg mit vielen neuen Ideen, die er als junger Unternehmer hat. Eventuell hat er ja mal in der Wirtschaft richtig Erfolg“, deutet Frederic Böhle an: „Meine Rolle ist im Kern dieselbe wie zuvor, die Figur wurde aber weiterentwickelt, erhält andere, interessante Facetten.“

Rosen-Auszeit für Bühnenauftritte genutzt

Seine Rosen-Auszeit nutzte er unter anderem für Bühnenauftritte in Berlin: „Ich spielte im Theater am Kurfürstendamm wieder John Lennon in dem Stück ,Backbeat.“ Doch nicht nur die Musik der Beatles hat es dem gebürtigen Münchener angetan, er liebt auch die Klassik: „Das liegt wohl daran, dass ich mein Schauspielstudium am Mozarteum in Salzburg begonnen hatte.“ Er selbst spielt Gitarre und Klavier, trat vor einigen Monaten bei einem interessanten Projekt in der Komischen Oper Berlin auf: „Ich las Mozart-Briefe, mit dabei waren klassische Musiker.“ Im November ist er bei einer Aufführung mit der Philharmonie Salzburg dabei, es geht um den Komponisten Mendelssohn Bartholdy. Und Vivaldi steht im Mittelpunkt, wenn Frederic Böhle an Bord der MS Europa II geht.

Vorbereitung für Richard-Strauss-Abende

Zu seiner Motivation für solche Projekte sagt der vielseitige Akteur: „Die Kombination aus klassischer Musik und Sprache ist etwas Besonderes, hier habe ich für mich eine konkrete Ausdrucksform gefunden.“ Und die will er weiter ausbauen, er bereitet gerade „melodramatische Richard-Strauss-Abende“ vor, wird dabei unterstützt von der Berliner Pianistin Yvonne Gesler und einem Sänger der Stuttgarter Staatsoper. Der Rosen-Star verspricht seinen Lüneburger Fans: „Bekommen wir hier eine nette Location, treten wir natürlich auch hier auf.“ rast