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Erster Schritt zum Uni-Parkhaus

as Lüneburg. Die ersten Pflöcke für einen neuen Parkhausstandort an der Universität an der Uelzener Straße werden eingeschlagen. Im Bauausschuss der Stadt soll am kommenden Montag, 25. Februar, der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Heinrich-Böll-Straße“ auf den Weg gebracht werden. Das Gremium tagt ab 15 Uhr im Traubensaal.

Wie berichtet, hegt die Universität schon lange den Wunsch, dort ein Parkhaus zu bauen. Doch das Areal gehört der Landeskrankenhilfe. In den 90er-Jahren hatte die Niedersächsische Gesellschaft für Landesentwicklung und Wohnungsbau mbH (Nileg) im Zuge der Konversion das Gelände vom Bund gekauft und es an die Landeskrankenhilfe veräußert. Die wollte es für eigene Bauvorhaben nutzen und zeigte kein Interesse an einem Verkauf an die Uni. Im vergangenen Sommer kam Bewegung ins Spiel. Stadtpressesprecher Daniel Steinmeier: „Seither laufen Gespräche zwischen der Stadt und der Landeskrankenhilfe. Parallel dazu soll der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan gefasst werden, um den Gesprächen eine Rechtsverbindlichkeit zu geben.“

Auf Anfrage erläuterte Stadtbaurätin Heike Gundermann zum Bebauungsplan: „Das Parkhaus soll zwischen Audimax und Heinrich-Böll-Straße entstehen. Dieses soll erschlossen werden durch eine neue Straße zwischen Audimax und Parkhaus, die bis zum Discountermarkt führt.“ Parallel dazu werde die Heinrich-Böll-Straße aufgehoben, sodass das Areal zu einem Grundstück wird.

Wie viele Stellplätze das neue Parkhaus künftig bieten wird, steht derzeit noch nicht fest. Laut der Stadtbaurätin werde das im Rahmen eines Verkehrsgutachtens ermittelt. Einstige Pläne für ein Parkhaus, das hinter dem Audimax auf dem Uni-Gelände entstehen sollte, werden zurückgenommen.

Weiteres Thema im Bauausschuss ist die Basteiinsel, die durch einen neuen Spielplatz, sanierte Wege und ergänzende Bepflanzung attraktiver gestaltet werden soll. Detaillierte Planungen will die Verwaltung bei einer Bürgerversammlung vorstellen. Im Ausschuss wird es um die Gebietserweiterung des „östlichen Wasserviertels“ gehen, an das die Basteiinsel grenzt. Denn die Stadt möchte Fördermittel für das Projekt einwerben, das mit Gesamtkosten von rund 330 000 Euro veranschlagt wird.