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Hoffnung für den Spielkreis

cw Barendorf. Der Spielkreis Barendorf bekommt noch eine Chance: Bei der jüngsten Ratssitzung beschlossen die Politiker auf SPD-Antrag, sich wieder mit dem Thema zu befassen. „Das ist ein großer Erfolg“, freute sich SPD-Fraktionschef Siegfried Kubiak. „Ich habe die Hoffnung, dass wir den Spielkreis erhalten können.“

Möglich wurde der denkbar knappe Beschluss (sechs Ja- und fünf Nein-Stimmen) nur durch die Enthaltung eines CDU-Mitgliedes. Für Kubiak ein Beleg dafür, dass die Argumente der Befürworter fruchten. Vielleicht hatten aber auch die 244 Unterschriften für den Erhalt des Spielkreises geholfen, die die Eltern an diesem Abend dem Rat überreichten.

Als nächstes wird sich der Sozialausschuss mit dem Thema befassen. Dreh- und Angelpunkt ist die Finanzierung. Bürgermeister Kay Benson (Bürgerforum) ist überzeugt, dass man für den Spielkreis Geld aus der Rücklage aufwenden müsste. „Das ist keine solide Finanzierung“, erklärte er. „Aber ganz gleich, wie sich der Rat entscheidet, er sollte es schnell tun, deshalb werden wir wohl schon im März erneut tagen.“ Benson erwartet von der SPD Finanzierungsvorschläge.

Die Haushaltslage der Gemeinde Barendorf ist ein Punkt, bei dem SPD-Chef Kubiak regelmäßig auf die Zinne geht: „Wir haben noch immer keine Prüfberichte vorliegen und wissen nicht, wie unsere Haushaltssituation aussieht.“ Trotzdem hat er eine Lösung für den Spielkreis anzubieten: „Die Eltern haben sich bereit erklärt, höhere Gebühren zu zahlen. Wenn dann noch etwas fehlen sollte, können wir uns immer noch über neue Öffnungszeiten unterhalten.“ Diese waren 2011 ausgedehnt worden. Die überplanmäßigen Ausgaben von 20 000 Euro segneten die Ratsmitglieder erst jetzt ab.