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Daniel holt Landessieg bei „Jugend forscht“

ahe Lüneburg. Toller Erfolg für Daniel Pflüger: Der 18 Jahre alte Schüler des Johanneums hat den Landessieg beim Wettbewerb „Jugend forscht“ im Fachgebiet Physik errungen. Er wurde gestern in Clausthal-Zellerfeld für sein Projekt mit dem Titel „Vermessung von Wasserwellen“ ausgezeichnet. Nun darf er auch beim Bundesfinale ran, das vom 30. Mai bis zum 2. Juni in Leverkusen stattfindet.

Der Gymnasiast hatte sich beim Lüneburger Regionalwettbewerb in der Universität Anfang März für das Niedersachsenfinale qualifiziert. Neben ihm gelang das auch Hendrik Hoeft vom Gymnasium Oedeme sowie Caspar Appel und Niklas Martin vom Johanneum.

Daniel Pflüger beschreibt sein Projekt so: „Trifft ein Wassertröpfchen auf eine Wasseroberfläche, verschwindet ein Teil von ihm im Wasser, während ein anderer Teil wieder herausspringt. Dieser faszinierende Prozess wiederholt sich mehrere Male im Bruchteil einer Sekunde. Da dieser Vorgang dem menschlichen Auge verborgen bleibt, kann er nur durch teure Hochgeschwindigkeitskameras sichtbar gemacht werden. Allerdings werden auch winzige Kapillarwellen, also von der Oberflächenspannung des Wassers bestimmte Wellen, während des Vorgangs erzeugt. Ziel meines Projekts war es daher, eine alternative Messtechnik zu entwickeln, mit der man die Höhen dieser Wellen bestimmen kann, um so indirekt den Zerfallsprozess des Wassertröpfchens zu beobachten.“