Dienstag , 27. September 2016
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Grundstein für „Sportwerk“ ist gelegt

sel Scharnebeck. Zum Pilates geht’s ab Sommer ins Scharnebecker Sportwerk – so lautet der Name des Gymnastikraums, der dann die Sportanlagen der Sportvereinigung Scharnebeck (SVS) am Meisterweg vervollständigen wird. Jetzt trafen sich Vertreter des Vereins, aus Verwaltung und Politik und Aktive zur feierlichen Grundsteinlegung, bei der Ottfried Bitter sein Talent als Maurer unter Beweis stellte, als er den symbolischen Grundstein zementierte.

In seinem Hohlraum lagert eine Röhre, bestückt mit einer tagesaktuellen LZ, Entwürfen und dem Grundriss des Anbaus. Gute Wünsche für den sportlichen Neubau kamen nicht nur von Samtgemeindebürgermeister Laars Gerstenkorn, Bürgermeister Dr. Dieter Heidelmann und Christian Röhling, dem Vorsitzenden des Kreissportbundes. Auch die zwölfjährige Joy, ihre elfjährige Freundin Sarah und der nicht mehr ganz so junge Friedrich Hansmann gaben dem Projekt mit einigen Worten „ihren Segen“.

Der Anbau bietet auf gut 90 Quadratmetern Platz für den Gymnastik- und einen Geräteraum. Neue Umkleiden mit modernen Sanitäranlagen entstehen auf 75 Quadratmetern und dienen vor allem auch den Fußballern und ihren Gästen bei Punktspielen. Voraussichtlich im Juni wollen Bitter und seine Mitstreiter Richtfest feiern und die Sportler bald darauf ihr neues „Werk“ in Beschlag nehmen.

Am Anfang der Erweiterungspläne standen kontroverse Diskussionen, denn ursprünglich war der Anbau als zweigeschossiges Sportlerheim konzipiert und als solches bereits genehmigt. „Doch dann kamen neue Anregungen, den Bau besser ebenerdig anzulegen, weil das auch besser für Reha-Sportler sei“, fasst Bitter die lebhaften Kontroversen zusammen. Also wurde neu geplant, der ebenerdige Bau fiel folglich sehr viel größer aus, wird deshalb an einem anderen Standort als zunächst geplant realisiert. Mittlerweile ist der Disput passé.

170 000 Euro wird das neue Sportlerheim kosten. Einige Zuschüsse sind schon geflossen, auf weitere Unterstützung hofft die SVS. So hat der KSB 20 Prozent der Kosten übernommen, die Sparkassenstiftung hat 5000 Euro, die Gemeinde Scharnebeck 6000 Euro dazu gegeben. Ob und in welcher Höhe Zuschüsse von Samtgemeinde und Landkreis kommen, ist abzuwarten, die politischen Entscheidungen wurden noch nicht getroffen. Wer helfen will, Stein auf Stein für das „Sportwerk“ zu setzen, kann das als Steinpate tun und sich für zehn Euro auf „seinem“ Stein verewigen lassen. Ansprechpartner: Ottfried Bitter, Tel.: 0162/9018877, und der 2. Vorsitzende Burkhard Holst, Tel.: 04136/8606.