Dienstag , 27. September 2016
Aktuell
Home | Lokales | „Ich habe geträumt, ich liege schon in der Gruft“
3131254.jpg

„Ich habe geträumt, ich liege schon in der Gruft“

rast Lüneburg. Sie kann schon längst wieder lachen, allerdings nicht vergessen, wie sie erneut dem Tod ins Auge blickte: „Ich habe drei Nächte lang geträumt, ich liege schon in der Gruft“, sagt Brigitte Antonius, die nach einer Kurzvisite in Lüneburg jetzt wieder in Kur ist. Die Fans werden sie in einigen Folgen der ARD-Erfolgsserie „Rote Rosen“ vermissen. Die sympathische Darstellerin aus Österreich mit Zweitwohnsitz in der Hansestadt sagt aber: „Ich will so schnell wie möglich wieder drehen.“

„Ich bin dem Tod mal wieder von der Schippe gesprungen“, lächelt Brigitte Antonius und erinnert sich an ihren 80. Geburtstag Ende Januar, den sie standesgemäß im Wiener Nobelhotel Sacher feiern wollte. Doch dann kamen diese unerträglichen Bauchschmerzen, sie ließ sich in die Wiener Universitätsklinik bringen. Der Chirurg Dr. Philipp Riss stellte fest: Darmverschluss, es besteht Lebensgefahr. Nur durch eine Notoperation konnte Brigitte Antonius gerettet werden.

Irgendwie hat’s die Schauspielerin nicht so mit runden Geburtstagen, auch ihren 60. verbrachte sie in einer Klinik. Das aber nimmt sie mit Humor, sieht es als gutes Zeichen: „Das nächste Mal wäre ich also erst zum 100. Geburtstag dran.“

Nach ihrem Klinikaufenthalt verschrieb sich Brigitte Antonius erst einmal selbst eine Kur der besonderen Art: die zehntägige Sacher-Kur. In dem Wiener Hotel ließ sie es sich gut gehen, wenngleich ihr die Spezialität des Hauses – die Sacher-Torte – noch nicht gereicht werden durfte. Aber ein anständiges Frühstück durfte es schon sein. Ein besonderer Luxus für sie: Sie konnte morgens schön lange im Bett bleiben, das lässt ihr Rosen-Drehplan sonst nur selten zu. Ihre Fans hat Brigitte Antonius, die seit der ersten Folge bei den Rosen dabei ist, auch in Wien nicht vergessen, im Hotel beantwortete sie weiter fleißig ihre Post, schrieb Autogramme und dem ein oder anderen Fan sogar einen liebevollen Brief.

Jetzt war sie kurz für zwei Tage zurück in Lüneburg, stand für wenige Szenen vor den Kameras. Das Team der Serienwerft Lüneburg gönnte ihr danach, obwohl es die Produktion teilweise auf den Kopf stellt, eine weitere Kur, damit Brigitte Antonius bald wieder hundertprozentig fit drehen kann.