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Eine Stadt aus Lego

ben Lüneburg. Die Baustelle nimmt den gesamten Saal der Matthäus-Gemeinde ein. Jorid hat schon eine Surfstation, ein Restaurant und einen Rettungshubschrauber beigesteuert, und schon wieder setzt die Elfjährige an einem kleinen Tisch einen Stein auf den anderen. „Das ist ein Campingset“, sagt sie, während hinter ihr Dutzende Jungen und Mädchen um das gigantische Bauwerk laufen, um hier und da noch ein Auto oder ein Haus zu platzieren. Fast 800 Kilogramm Material haben die Kinder in drei Tagen verbaut – für eine Stadt aus Legosteinen.

„Wir wollten, dass die Kinder etwas Kreatives in den Ferien erleben können“, sagt Walter Josi. Der Jugendreferent trägt einen knallgelben Bauhelm und blickt zufrieden über das, was die Acht- bis Elfjährigen erschaffen haben: Auf langen Tischen stehen Türme, Elefanten baden im Wasser, Züge und Autos bahnen sich ihren Weg durch die Lego-Landschaft.

Die Steine hat Josi beim Bund freier evangelischer Gemeinden geliehen und damit bei Lars (8) einen Volltreffer gelandet: „Ich finde die Idee toll, weil wir uns hier so viele Sachen aussuchen können.“ Er selbst hat sich eher monothematisch versucht an einem „Polizeischiff, einem Polizeiauto mit Radarfalle und einem Polizeiflugzeug“. Dass so viele Kinder mitgemacht haben, gefällt dem elfjährigen Fynn: „Da kommen viele Legostile zusammen, jeder hat seine eigenen Kreationen.“