Mittwoch , 28. September 2016
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Extrem-Radtour durch Eiseskälte

off Bleckede. Franz Makkai ist zurück. Unter Beifall von Familie, Freunden und Fans hat der Barendorfer Extremsportler am Sonntagnachmittag das Rathaus in Bleckede erreicht – Ziel seiner zehntägigen Spenden-Radtour durch Ungarn, Slowenien, Österreich, Tschechien und Deutschland. Bei bis zu minus 15 Grad kämpfte der 48-Jährige gegen das Wetter, die größte Herausforderung seiner Reise.

Am Hauptbahnhof Budapest war der dreifache Vater aufgebrochen, um mit dem Fahrrad über Bratislava, Wien, Passau und Prag zurück in die Elbestadt zu fahren. Im Schnitt 200 Kilometer radelte er am Tag, eine Herausforderung vor allem wegen der Kälte. Sieben Schichten Kleidung trug Makkai an manchen Tagen, Neoprenschuhe, Skihelm, Mundschutz und Schneebrille. „Die Kälte hat mich zum taktischen Fahren gezwungen“, erzählt er, „wäre meine Atmung zu schnell geworden, wäre ich von der eiskalten Luft von innen völlig ausgekühlt“. Also fuhr der Barendorfer oft langsamer, als er eigentlich wollte, schaffte es dafür aber, sich warm zu halten. Zumindest fast. Nur Hände und Füße froren – „die typischen Schwachstellen, die sich beim Radfahren nicht bewegen.“

Am Ende seiner Reise hatte Makkai exakt 1900 Kilometer auf dem Tacho, wieviel Spenden er damit für Bleckeder Kinder erradelt hat, ist noch offen. Abgerechnet wird in anderthalb Wochen, „solange läuft die Spendenaktion noch“, sagt Makkai. Er hofft, dass noch ein paar „für die Aktion und damit für Bleckeder Jugendprojekte“ spenden.

Wer die Aktion unterstützen will, spendet ans Albert-Schweitzer-Familienwerk, Konto: 60 111 75, Sparkasse Lüneburg (240 501 10). Verwendungszweck: Spenden-Tour.