Mittwoch , 28. September 2016
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Millionen für Lüneburger Rathaus und Sozialprojekt

lz Lüneburg. Geldregen für Stadt und Kreis Lüneburg: Knapp vier Millionen Euro erhalten Lüneburger Kommunen aus dem Landesprogramm 2013 für den Städtebau. Das teilt die Lüneburger SPD-Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers nach einem Gespräch mit Niedersachsens Sozial- und Bauministerin Cornelia Rundt mit. „Das Geld kommt genau zur richtigen Zeit. Das unterstützt uns dabei, jetzt die Weichen zu stellen, um die gesellschaftlichen Herausforderungen gestärkt anzugehen“, sagt Schröder-Ehlers.

Aus dem Fördertopf „Soziale Stadt  Investition im Quartier“ erhält die Stadt Lüneburg 300.000 Euro für die Aufwertung des Stadtteils Kaltenmoor, die seit Jahren aus dem Programm gefördert wird.

Für den städtebaulichen Denkmalschutz belaufen sich die Landesmittel und Bundesfinanzhilfen auf rund 8,1 Millionen Euro. Die Stadt Lüneburg erhält eine Millionen Euro für die insgesamt 13 Millionen Euro teure Sanierung des historischen Rathauses, die über Jahre in Abschnitten geplant ist. 400.000 Euro aus diesem Topf gehen laut Schröder-Ehlers nach Bardowick.

Aus dem Programm-Abschnitt „Kleinere Städte und Gemeinden“ erhalten die Samtgemeinden Ilmenau und Amelinghausen gut 2,2 Millionen Euro. ,,Super“, freut sich Ilmenaus Samtgemeindebürgermeister Jürgen Stebani. Die beiden Gemeinden hatten einen gemeinsamen Antrag für ein soziales Großprojekt gestellt: In Melbeck soll die Alte Schule zu einem Familienzentrum umgebaut werden, in Amelinghausen die alte Haupt- und Realschule zu einem Sozialzentrum, auch für Außenanlagen und eine Bibliothek fließt vermutlich das Geld.

Insgesamt sind in diesem Programmteil rund 7,9 Millionen Euro Landesmittel und Bundesfinanzhilfen. Neben den Kosten für die Erarbeitung integrierter Entwicklungskonzepte zur Sicherung der Daseinsvorsorge werden laut Schröder-Ehlers auch erste Einzelmaßnahmen wie in Amelinghausen und Melbeck gefördert.

Beim „Stadtumbau West“, 2013 mit Landesmitteln inklusive der Bundesfinanzhilfen in Höhe von rund 20,4 Millionen Euro bestückt, bekommt die Stadt Lüneburg 14000 Euro.

Insgesamt umfasst das Landesprogramm 2013 für den Städtebau rund 106 Millionen
Euro. Die Mittel setzen sich zusammen aus Bundes- und Landesmittel von insgesamt rund 62,7 Millionen Euro, die fließen, sobald die entsprechende Verwaltungsvereinbarung mit dem Bund in Kraft tritt. Der Eigenanteil der Gemeinden beträgt insgesamt rund 31,4 Millionen Euro und die zweckgebundenen Einnahmen rund 11,5 Millionen Euro.