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Außenstelle ist Baustelle

Der Countdown läuft: In 13 Tagen eröffnet die Internationale Gartenschau in Hamburg. Dabei hat der lange Winter nicht nur die Vorbereitungen auf dem Schaugelände selbst zurückgeworfen, sondern auch bei touristischen igs-Partnern wie dem Kurpark Bad Bevensen, bei dem sich geplante Umbauarbeiten um rund sechs Wochen verzögern. Allein die igs-Partner in der zentralen Lüneburger Heide können sich entspannt zurücklehnen.

emi Bad Bevensen. Bunte Blumen, saftige Wiesen und ein in der Sonne blitzender neuer Glaspavillon: Von alledem ist zurzeit nicht viel zu sehen im Kurpark Bad Bevensen, einer Außenstelle der Internationalen Gartenschau (igs) in Hamburg. Der Park wird derzeit für insgesamt 2,7 Millionen Euro umgebaut. „Wir hätten uns gewünscht, dass alle Baumaßnahmen zur Eröffnung der igs am 26. April abgeschlossen gewesen wären“, sagt Bevensens Bauamtsleiter, Roland Klewwe, der für den Umbau im Kurpark verantwortlich ist. „Aber die letzte Baumaßnahme, die sogenannte Sonnenfalle, wird wetterbedingt bis dahin sicher nicht fertig.“ Statt Erbauung also Baustelle?

Klewwe beschwichtigt: „85 Prozent der Maßnahmen sind erledigt, nur ein kleiner Teil fehlt noch.“ Die Sonnenfalle, ein verglaster Pavillon, der nach Süden ausgerichtet ist und in dem allein durch Sonnenenergie eine angenehme Raumtemperatur geschaffen werden soll, soll nun bis Mitte Juni fertig werden.

Schuld an der Bauverzögerung von etwa sechs Wochen ist laut dem Bauleiter die lang anhaltende Kälte, „spätestens Anfang März wollten wir ursprünglich die Bauarbeiten wieder aufnehmen.“

Die Maßnahmen wären zwar auch unabhängig von der igs durchgeführt worden, so Klewwe, die Messe sei aber ein zusätzlicher Ansporn. Ziel der Umbauten sei es, die Besucher näher an das Element Wasser zu bringen, heißt es auf der Internetseite der Kurstadt. Dazu wurde seit 2011 ein See im Park erweitert, eine Sonnenpromenade angelegt, und im ältesten Parkteil entstand eine geschwungenen Pergola. Weiterhin wurden Wegenetz und Beleuchtung im Park erneuert.

Gärtnermeisterin Christiane Wittkowski hat unterdessen 100 rote und gelbe Rosen und Staudenpflanzen in die Erde gesetzt, denn: „Für die igs soll alles noch ein bisschen schöner und besser sein als sonst.“

Durch die igs-Partnerschaft soll „der Bekanntheitsgrad des Kurparks und der Kurstadt gesteigert“ werden, sagt Klewwe. Die Gesamtinvestition für den Umbau werde mit Fördermitteln in Höhe von zwei Millionen Euro bezuschusst.

Weitere touristische igs-Partner sind der Barfußpark Egestorf, das Freilichtmuseum am Kiekeberg, die Kunststätte Bossard, der Heidschnuckenweg, der Kurpark in Bad Bodenteich, der Weltvogelpark Walsrode sowie die Winsener Luhegärten.