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LSK im Visier der Steuerfahnder

ca Lüneburg. Die Steuerfahndung hat den Lüneburger Fußballverein LSK im Visier. Am Dienstag, 23. April, erhielten Vorstandsmitglieder, Spieler und Ehrenamtliche Besuch — Beamte durchsuchten Wohnungen und Büros. Das räumt Vorstandsmitglied Gerald Kayser ein. Auch im Büro eines Mitarbeiters der Stadtverwaltung sollen die Fahnder erschienen sein. Kayser erklärt in einer ersten Stellungnahme für den Lüneburger SK Hansa von 2008 e.V. man sei sich keiner Verstöße bewusst, im Gegenteil die Haushaltsführung sei solide und zuverlässig: ,,In der Überprüfung durch die Finanzbehörden des Landes Niedersachsen sieht der Vorstand des Vereins die Chance, diesen Anspruch bestätigt zu bekommen.“ Da die Steuerbehörde keine Stellung beziehen, können Betroffene im Moment nur vermuten, um welche Vorwürfe es gehen könnte, nämlich um angeblich steuerlich nicht korrekt abgerechnete Spielergehälter sowie nicht gezahlte Beiträge etwa zur Sozialversicherung. Doch da, betont der LSK, habe man sich nichts vorzuwerfen. In der Vergangenheit sind andere Regionalvereine überprüft worden, etwa Heeslingen. Möglicherweise, so ein Betroffener, ,,sind wir nun an der Reihe“.

Mehr dazu morgen in der LZ.