Donnerstag , 29. September 2016
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Eine Zukunft für das Waldbad

emi Salzhausen. „Die Beschlussempfehlung ist ausgesprochen positiv“, freut sich Salzhausens Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Krause im Gespräch mit der LZ. Der Ausschuss für Schulen, Jugend, Sport und Kultur hat in seiner jüngsten Sitzung dem Samtgemeinderat einstimmig empfohlen, das Waldbad in Salzhausen zu sanieren. Aktuell wird mit Kosten in Höhe von 2,017 Millionen Euro für die Baumaßnahme gerechnet.

„Das kann sich vom Betrag her aber noch leicht verändern“, sagt Krause. „Nach dem Ratsbeschluss am 24. Juni will sich der Ausschuss damit befassen, welche Optionen gleich mitgemacht werden.“ Zur Diskussion stehen beispielsweise eine Nackenbrause, ein Bodenbrodler und ein Wasserfall.

Diskutiert werden soll laut Krause auch noch, ob und in welchem Umfang sich die Mitgliedsgemeinden an den Sanierungskosten beteiligen: „Die Gemeinde Salzhausen will mindestens 100 000 Euro beisteuern, auch Gödenstorf und Eyendorf wollen Geld geben, aber da steht die Summe noch nicht fest.“

Der Bürgermeister ist überzeugt, dass seine Samtgemeinde ein solches Bad haben muss: „Die Empfehlung geht in die richtige Richtung. Über 60 000 Freibadbesucher im Jahr sind Argument genug.“

Die Ausschussmitglieder sprachen sich in der Sitzung außerdem einstimmig dafür aus, die Betreuungszeiten in den Krippen der Samtgemeinde Salzhausen zu erweitern: Ab dem 1. August 2013 soll es den Eltern demnach möglich sein, ihre Kinder nur am Vormittag für vier bis fünf Stunden in die Krippe zu geben. Die Gebührensatzung für Kindertagesstätten wird entsprechend angepasst. „Wir testen das ein Jahr lang“, sagt Wolfgang Krause. „Nach Ablauf der Saison 2013/14 prüfen wir die Ergebnisse und gucken, ob das Angebot der Nachfrage entspricht oder ob wir eingreifen müssen.“ Die endgültige Entscheidung liegt aber letztlich beim Samtgemeinderat.

Ebenso einstimmig fiel die Beschlussempfehlung aus, die Gebührensätze für die Schulkindbetreuung in der Samtgemeinde um jeweils 10 Euro zu erhöhen. Der ermäßigte Beitrag für eine dreistündige Betreuung würde dann von 75 auf 85 Euro erhöht werden, der normale Beitrag für eine dreistündige Betreuung von 90 auf 100 Euro, der ermäßigte Beitrag für eine vierstündige Betreuung von 90 auf 100 Euro und der normale Beitrag für eine vierstündige Betreuung von 105 auf 115 Euro. Auch in dieser Angelegenheit entscheidet endgültig der Rat der Samtgemeinde.