Donnerstag , 29. September 2016
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Feuchte Augen bei Volvo-Treffen

ag Radbruch. Bei bestem Frühlingswetter trafen sich jetzt mehr als 250 Volvo-Fans beim 8. Volvo-Treffen auf der Wiese von Eckart Stuhlmann in Radbruch. Über 100 Fahrzeuge waren zu bewundern. Ihre Eigentümer kamen aus der Region, aber auch aus Belgien, Österreich, Luxemburg und natürlich aus Schweden. Beim Teilemarkt wurde gehandelt und gefachsimpelt – und so manch einer bekam beim Anblick eines topgepflegten P 1800 feuchte Augen.

Zu den Höhepunkten gehörte zweifellos der Buckel-Volvo (PV 444) von 1953. Eigner Mario Marquardt reiste aus Wentorf an. Eine echte Rarität war das P 1900 Cabrio von 1956. Von diesem Typ bauten die Schweden nur ganze 67 Stück. Die Hamburger Firma Wagner und Günther brachte das Gefährt nach Radbruch. Dass ein Volvo 245 Kombi ein echtes Familienauto ist, das bewiesen wiederum Enno und Wanda Bardowicks. Sie richteten sich im Kofferraum häuslich ein und konnten von hier das Geschehen auf der Fläche verfolgen.

Die Versorgung der Gäste mit Gegrilltem und Kuchen organisierte wieder Andrea Stuhlmann mit Unterstützung von Herbert Bannoch. Auch Bürgermeister Achim Gründel war zu Gast und bewunderte die topgepflegten Liebhaberstücke. „Diese gemütlichen Veranstaltungen passen zu unserem Dorf“, sagte er. „Am kommenden Pfingstwochenende haben wir wieder das Countryfest mit dem Oldtimer-Trecker-Treffen. Das Engagement der Mitbürger, die so etwas veranstalten, ist nicht hoch genug zu würdigen.“

Alle zwei Jahre findet in Radbruch das Volvo-Treffen statt. Ausgangspunkt ist der monatliche Volvo-Stammtisch, unter anderem mit Eckard Stuhlmann, Werner Koop und Helmuth Fehlhaber im Tatenberger Fährhaus in Hamburg.

Und als am Abend der letzte Volvo vom Hof fuhr, die letzten Aufräumarbeiten getan waren, besprach man schon das nächste Volvo-Treffen in zwei Jahren in Radbruch.