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Regen durchkreuzt Messekonzept

as Lüneburg. Alle aktuellen Automodelle verschiedener Marken an einem Ort, das fand Manfred Schmidt geradezu genial. „Sonst müsste ich zu vielen Händlern fahren, um mir einen Überblick zu verschaffen“, sagte der Lüneburger, den Autos interessierten, „in denen man höher sitzt und die dem Rücken gut tun“. Der Tiguan Sport Style kommt da schon Schmidts Vorstellungen sehr nahe. Beim Bummel über die Messe LZmobil nahm er aber auch Fahrzeuge unter dem Aspekt Spritverbrauch und Effizienzklasse ins Visier. „Vom schlechten Wetter lasse ich mir das Messe-Erlebnis nicht vermiesen“, meinte Schmidt. Doch Dauerregen und kühle Temperaturen setzen der Veranstaltung und den Ausstellern zu, Besucher kamen nur mäßig.

Oberbürgermeister Ulrich Mädge, Schirmherr der Messe LZmobil, wies bei der Eröffnung der zweitägigen Veranstaltung passend zum Messe-Motto auf die vielen Arten von Mobilität hin. Er sagte: „Eine wachsende Stadt muss die verschiedenen Gesichter von Mobilität angemessen berücksichtigen, wenn sie auch in Zukunft attraktiv sein will: das gilt vom Radverkehr über den ÖPNV auf der Straße und auf der Schiene bis hin zu Carsharing und zum eigenen Auto. Bei allem müssen wir im Blick haben, dass Mobilität bezahlbar und umweltverträglich bleibt. Die Messe bietet hier gute Anregungen.“

Rund zwei Dutzend Aussteller präsentierten eine breite Palette vom Kleinstwagen über Familienautos, Cabrios, PS-starke Gefährte bis hin zu Hybrid- und Elektrofahrzeugen. Radbegeisterte wie auch Wohnmobilisten wurden über neueste Trends und Angebote informiert. Mit Schirm bewaffnet, trotzten Besucher den widrigen Wetterverhältnissen. „Das Wetter ist grausam, die Stimmung aber gut“, meinte Autohaus-Chefin Michaela Brehm. „Gäste, die kommen, interessieren sich wirklich für Modelle. Sie möchten ungezwungen schauen und Informationen einholen“, so ihre Einschätzung. Die teilte Horst Kramer aus Bleckede, der gezielt nach Diesel-Modellen schaute und lobte: „Das Gute an der Messe ist, dass hier ganz verschiedene Firmen ausstellen.“

Brandheiß ging es im Rahmenprogramm zu. Die Lüneburger Feuerwehr demonstrierte, wie sich Autofahrer bei einem Motorbrand richtig verhalten. Bei Uwe Schröder und Volker Reinke von der Polizeiinspektion Lüneburg konnten Besucher unter anderem mittels sogenannter Rauschbrillen erfahren, welche Auswirkungen 1,3 bis 1,5 Promille Alkohol auf die Wahrnehmung haben. Lewin Munzlinger (15) und Lars Schulz (15) nahmen Platz zum Sehtest, der Voraussetzung für den Führerschein ist.

Zum Abschluss der Veranstaltung gab Messeorganisatorin Heidrun Lüneburg das Resümee der Aussteller wieder: Organisation und der Grundgedanke der Messe, einen Überblick über Mobilität zu geben, seien gut – leider habe das Wetter nicht mitgespielt.