Mittwoch , 28. September 2016
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Ein Leuchtturm für Dahlenburg

ki Dahlenburg. „Den Turm zu erhalten haben wir geschafft, auch ist er für die nächsten 30 Jahre gesichert“ sieht Ute Horn vom Verein Turmfreunde Dahlenburg das Ziel erreicht. Doch wie geht es weiter? Während der Jahresversammlung des Vereins unter Vorsitz von Markus Dauber war dies das zentrale Thema und der wichtigste Tagesordnungspunkt.

Die nächste Aktion, für die sich der Verein starkmachen will, ist den ehemaligen Wasserturm zu beleuchten. Er wäre dann altes und neues Wahrzeichen für den Flecken. „Als Leuchtturm Dahlenburg wird er Orientierung geben und ins Land leuchten“, plädierte Dauber für Licht am Turm, denn „Dahlenburg hat es bitter nötig, nach draußen zu funkeln“. Das Geld für die Beleuchtung ist zusammen, zeigte der Kassenbericht von Viktor Trautmann.

Einig waren sich die Mitglieder, mit der Energieversorgung Dahlenburg-Bleckede Verbindung aufzunehmen und Sponsoren zu gewinnen. Allein mit Mitgliederbeiträgen wäre die Beleuchtung nicht dauerhaft zu finanzieren. Da der Verein den Turm nicht kaufen konnte, er sich weiter in Privatbesitz befindet, und somit auch nicht betreten werden kann, waren sich die Mitglieder einig, nicht nur das Objekt Beleuchtung anzupacken, sondern den Turm und seine Technik mit Fotos vorzustellen und bis zum Martinimarkt eine Werbetafel zu erstellen.

Sollte es wider Erwarten mit der Beleuchtung nicht klappen, sprachen sich die Mitglieder dafür aus, weitere Themenfelder aufzugreifen, denn man sei „nicht an den Wasserturm gekoppelt“, zumal es noch andere erhaltenswerte Türme in der Samtgemeinde gäbe. Auch Gut Horn hat einen kleinen eigenen Wasserturm. Und wieder stand die Frage im Raum, wollen wir weitermachen?

Aufgelöst ist man schnell, kam der Appell den Aufgabenbereich des Vereins zu erweitern, um sich auch anderen Ideen zu widmen. Ein weiterer Schritt, so kam die Anregung, wäre ein Art „Bauverein Dahlenburg“ ins Leben zu rufen. Es gibt eine Vielzahl von Elementen in der Gemeinde, die es verdienen, sich mit ihnen zu beschäftigen, sie zu dokumentieren, bekannt zu machen und ins Bewusstsein zurückzuholen. Der Name könnte erweitert werden, denn „wir haben viel zu tun in Dahlenburg“, lautete die übereinstimmende Meinung. „Wir sind ein Kulturverein“, so Dauber „und werden uns nicht ins politische Tagesgeschäft einmischen.“