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Schotter für den Schacht in Volgershall

hab Lüneburg. Der seit Monaten offenliegende Schacht auf dem Uni-Gelände in Volgershall ist jetzt zugeschüttet worden. Fünf große Schwerlaster mit Ladungen von jeweils 27 Tonnen Schotter rückten dafür an. Die Arbeiten erfolgten unter der Leitung eines Hamburger Ingenieurbüros für Grundbau und Geotechnik.

Der von Otto Volger angelegte Solschacht II war im Dezember 1869 abgesoffen. Er stand mit einem 17,5 Meter langen Querschlag in 73 Metern Tiefe nur noch etwa 35 Meter vom Salzlager des Mittleren Muschelkalks entfernt. Seit 1927 waren die Schächte II und III von der Stadt bis in die 60er-Jahre für Wasserstands-Messungen genutzt worden. Danach dienten sie größtenteils für Kleingarten-Abfall. Vor kurzem war es zu Absackungen bei den Schächten gekommen.

Zunächst wurde nun aus dem im Innendurchmesser 2,62 Meter breiten Schacht II Grundwasser abgepumpt, bevor vorsichtig ein Verfüllen mit Schotter erfolgte. Aufgeschüttet wurde der Schacht bis zu einer Tiefe von etwa 17 Metern. Dort war man auf deutliche Setzungen gestoßen. Zuvor gab es auch Messungen und Untersuchungen an Schacht III, der dicht an das Fundament des Leuphana-Hallenbaues angrenzt. Demnächst sollen beide Schächte mit einer festen Abdeckung versehen werden, um vor weiteren möglichen Nachsackungen abgesichert zu sein.