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Uni braucht neues Finanzierungskonzept für Audimax

Lüneburg/Hannover. „Die Gesamtfinanzierung in Lüneburg gehört neu auf den Prüfstand“, sagte Niedersachsens Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic (Grüne) im Landtag nach der Kritik in den aktuellen Berichten von EU-Ermittlern und Landesrechnungshof zum Bau den 58 Millionen Euro teuren Libeskind-Baus auf dem Leuphana-Campus. Wegen Unschärfen und vielen Fragen bei der Finanzierung des Prestigebaus könnte die Lüneburger Universität vor großen Finanzierungssorgen stehen.
Denn für den Bau gibt das Land rund 21 Millionen Euro, die Europäische Union mehr als zehn Millionen. Stadt, Landkreis, Krichen und Sponsoren sowie die Uni stehen für den Rest gerade.
Wie berichtet hat der Bericht der EU-Betrugsbekämpfer der Behörde OLAF Wellen in Hannover geschlagen. Die EU, so die Ministerin im Landtag, sehe Verstöße gegen ihre Vergaberichtlinien, so dass in Aussicht gestellten EU-Gelder bisher ausgeblieben seien. „Aus diesen Gründen sieht die Hochschule die Notwendigkeit, nachfinanzieren zu müssen“, sagte die Ministerin.
Es müsse alles getan werden, damit das aktuelle Problem nicht die Erfolge der Universität gefährde. Seit Präsident Sascha Spoun für die Neuausrichtung und Vizepräsident Holm Keller für die ambitionierten Bauten und Projekte zuständig sind, ist die Uni Lüneburg bundesweit in den Schlagzeilen: mit kreativen Ansätzen, aber auch mit unkonventionellen Finanzierungskonzepten.