Donnerstag , 29. September 2016
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Großbrand in der Goseburg

Lüneburg. Zu einem Großbrand im Lüneburger Industriegebiet Goseburg kam es in den Vormittagsstunden. Gegen 11.40 Uhr teilte ein Mitarbeiter eines dort ansässigen Pannendienstes über Notruf den Brand der Lagerhalle mit. Daraufhin wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert.
Während sich eine mehrere hundert Meter in die Höhe aufsteigende schwarze Rauchwolke über die Hansestadt ausbreitete, rückten für die Löschmaßnahmen an dem ca. 3.500 Quadratmeter großem Hallenkomplex mehr als 80 Einsatzkräfte der Feuerwehr Lüneburg an. Dennoch konnte ein komplettes Abbrennen der vier einzelnen im Gesamtkomplex befindlichen Lagerhallen nicht verhindert werden. In den Hallen sollen sich nach ersten Ermittlungen u.a. mehrere Pkw und zwei Kranwagen befunden haben.
Zur Brandursache hat die Polizei von dem Brandentdecker selbst einen Hinweis aufgenommen, der erste Schlüsse für einen technischen Defekt zulässt. Bei der Umlagerung eines in der Halle zur Verschrottung abgestellten Pkw geriet dieser Brand. Das Feuer soll sofort auf die umstehenden Pkw und angrenzenden Lagerhallen übergegriffen sein. Der Mitarbeiter des Pannendienstes habe noch versucht, dass Feuer selbst ab zu löschen, was jedoch scheiterte.
Insbesondere für die Löschmaßnahmen mussten mehrere Straßen im Industriegebiet vorübergehend voll gesperrt werden; zudem musste die Polizei mehrere Passanten und Schaulustige vom Brandort verweisen. Eine Untersuchung zur Brandursache sowie Spurensicherungsmaßnahmen im Rahmen der weiteren Ermittlungen können erst erfolgen, wenn der Brandort, einschließlich aller Glutnester komplett abgelöscht wurde.B
randermittler werden vermutlich am Mittwoch, 5. Juni, die weiteren Ermittlungen aufnehmen. Der Brandort wurde zunächst beschlagnahmt. Der Sachschaden wird mit mehreren hunderttausend Euro beziffert.