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Lo(c)kvogel für Lüneburg

emi Lüneburg/Uelzen. Wasserturm, Rathaus und St. Michaelis: Lüneburgs Wahrzeichen prangen jetzt auf einem riesigen Bild auf einer metronom-Lok und sollen auf ihrer Fahrt zwischen Uelzen, Hannover und Göttingen viele Besucher in die Hansestadt locken. Das Motiv „Verliebt nach Lüneburg“ ist in Kooperation zwischen der Hansestadt und der metronom Eisenbahngesellschaft entstanden und wurde jetzt am Bahnbetriebswerk Uelzen feierlich enthüllt.

Für die Hansestadt-Werbung ziehen alle an einem Strang: Lüneburgs Bürgermeister Eduard Kolle, der kaufmännische Geschäftsführer der metronom Eisenbahngesellschaft, Frank Höhler, sowie Stefan Pruschwitz, Geschäftsführer der Lüneburg Marketing. Gemeinsam reißen die Herren in den schwarzen Anzügen die blaue Plane von der Lokomotive, unter der das Bild zum Vorschein kommt, das in zehn Arbeitsstunden auf dem Wagen aufgeklebt wurde.

„Lüneburg kommt toll zur Wirkung“, kommentiert Kolle, als das volle Ausmaß des Bildes in der gleißenden Mittagssonne leuchtet. „Dass auch die Roten Rosen mit eingebunden sind, habe ich gar nicht gedacht, die Vielfalt überrascht mich.“ Er hoffe, dass durch das mobile Motiv viele Menschen auf die Stadt der Giebel und Gassen aufmerksam würden.

Auch Stefan Pruschwitz zeigt sich beim anschließenden Stehempfang mit Schnittchen und kalten Getränken zufrieden: „Die Bahn ist ein wichtiges Medium in Lüneburg, denn über den Bahnhof kommen viele Touristen in die Stadt.“ Die Idee zu der besonderen Werbeaktion sei bei einer Nachbesprechung zum Hansetag im November entstanden, erzählt der Geschäftsführer der Lüneburg Marketing.

Und die metronom Einsebahngesellschaft profitiert ebenfalls davon: „Die Werbung drückt auch aus: Wenn die Leute schon nach Lüneburg kommen, dann mit dem Metronom“, erklärt Pressesprecher Hagen Tronje Grützmacher.

Im Überschwang der Gefühle bietet Kolle dann noch an, die Lok zusammen mit seinen Ratskollegen zu waschen, sollte sie einmal verschmutzt sein. Ob die Ratsherren von diesem Vorstoß begeistert sind? Frank Höhler hörte es jedenfalls gern.