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Sieben neue Bauplätze zum Wohnen

pet Adendorf. Dringend benötigtes Geld soll in den klammen Gemeindesäckel fließen. „Außerdem wollen wir unseren Bauhof entlasten“, erklärt Adendorfs Bürgermeister Thomas Maack (SPD). In seiner jüngsten Sitzung hat der Ratsausschuss für Umweltschutz und Planung empfohlen, die Planungen, drei innerörtliche Grundstücke künftig anders als bisher zu nutzen, voranzutreiben. In allen Fällen sollen die der Gemeinde gehörenden Areale als Bauland für Wohnhäuser verkauft werden.

Bereits vor einem Jahr hatte der Jugendausschuss des Gemeinderats alle Spielplätze in Adendorf besichtigt, den Zustand geprüft, abgewogen, ob die Plätze ausreichend genutzt werden. 14 öffentliche Spielplätze gibt es in der Gemeinde, dazu kommen die offenen Spielplätze an den beiden Grundschulstandorten sowie die Spielplätze der Kindertagesstätten und im Freibad. „Angesichts der stärkeren Beanspruchung der Kinder in Ganztagsschule und auch Ganztagskindergarten muss darüber nachgedacht werden, ob die große Anzahl der vorhandenen Spielplätze noch zeitgemäß ist“, findet Bürgermeister Maack.

In zwei Fällen betrifft die Umwandlung in Wohnbaugrundstücke Spielplätze – einen schon bestehenden und einen geplanten. Mehr als 4000 Quadratmeter groß sind Spiel- und Bolzplatz an der Bonnestraße. 2700 Quadratmeter davon sollen abgetrennt werden, künftig Platz für drei Wohnhausgrundstücke bieten. „Gleichzeitig sollen Geräte auf dem Spielplatz erneuert werden“, versichert Thomas Maack.

Nicht gebaut werden soll ein ursprünglich geplanter Spielplatz im Neubaugebiet „Auf den Acht Stücken“ – stattdessen soll auf dem Areal an der Johannes-Brahms-Straße ein Wohnhausgrundstück ausgewiesen werden. Maack weist in diesem Fall darauf hin: „Nur 200 Meter Luftlinie entfernt gibt es schon einen riesengroßen Spielplatz.“

Weiter vorangetrieben hat der Umwelt- und Planungsausschuss auch die Umwandlung eines Gelände auf dem Katzenberg, das ursprünglich für ein inzwischen nicht mehr benötigtes Blockheizkraftwerk vorgesehen war. Dort soll in Kürze die öffentliche Auslegung und Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange erfolgen. Entstehen sollen dort drei Wohnbaugrundstücke von je 700 bis 800 Quadratmetern. Für alle drei genannten Bereiche gilt, dass sie bis zum Spätsommer oder im Laufe des Herbstes im Verkauf sein sollen, in allen Fällen sind die Grünen gegen die Umwandlung der Grundstücke.

Einig waren sich die Ausschussmitglieder darüber, dem Hagebaumarkt Mölders an der Artlenburger Landstraße die Möglichkeit zu geben, seine Verkaufsfläche zu vergrößern – in Richtung Lüneburg ist eine Erweiterung um einen Fachmarkt für Gartenartikel geplant, einstimmig sprach sich der Ausschuss für den nächsten Planungsschritt, die öffentliche Auslegung und Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange, aus.