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Dauerbaustelle im Clamartpark

ahe Lüneburg. Der weiße Transporter fällt auf. Seit mehr als zwei Monaten ist der Clamartpark eine Baustelle, doch viel zu sehen ist dort nicht, denn die Arbeiten spielen sich unterirdisch ab. Die städtische Tochtergesellschaft Abwasser, Grün & Lüneburger Service lässt auf einer Länge von rund 125 Metern einen Kanal sanieren. „Bei den mehr als Hundert Jahre alten Kanälen handelt es sich um gemauerte Kanalprofile aus Ziegelmauerwerk in Eiform“, sagt Klaus Niemann, Betriebsleiter für den Bereich Kanalisation bei der AGL. Es müssten Fugen und Risse abgedichtet werden. „Wenn man das nicht rechtzeitig macht, fällt der Kanal irgendwann in sich zusammen“, erklärt der Ingenieur. In den begehbaren Schächten, die etwa 0,75 Meter breit und 1,10 Meter hoch sind, würden die gesamten Innenflächen mit Spezialmörtel neu verfugt und beschichtet. Die AGL hat dafür die Spezialisten der Firma COPA Umweltservice Hamburg beauftragt. Voraussichtlich zu Beginn der kommenden Woche, am 15. oder 16. Juli, sollen die Arbeiten beendet sein.

Doch dann beginnt gleich die nächste Modernisierung im Lüneburger Untergrund. „Direkt im Anschluss der Arbeiten im Clamartpark steht eine Sanierung Auf der Hude auf dem Programm, die voraussichtlich bis Ende August dauern wird“, kündigt Niemann an. Der Kanal dort habe eine Länge von etwa 115 Metern, eine Breite von 0,85 Metern und eine Höhe von 1,25 Metern. „Für die Arbeiten ist es erforderlich, das anfallende Schmutzwasser abzupumpen und die Kanalabschnitte über ein Gebläse mit ausreichend Frischluft zu versorgen“, sagt Niemann.