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Mischlinge sind die Nummer eins

as Lüneburg. Viele Deutsche sind auf den Hund gekommen. Bundesweit leben rund 9,6 Millionen Menschen, die in ihrem Haushalt einen Hund halten. Laut dem Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) führt der Deutsche Schäferhund die Riege der beliebtesten Rassehunde an, gefolgt vom Teckel und dem Terrier. In Lüneburg nehmen Mischlinge den ersten Platz in der Beliebtheitsskala ein, der Schäferhund rangiert erst auf Platz drei. Die tierischen Begleiter des Menschen machen jedoch nicht nur Freude, sondern bedeuten auch Verpflichtungen, zum Beispiel was die Hundesteuer und die neu in Niedersachsen eingeführte Registrierung betrifft.

Laut Stefanie Faecks aus der Kämmerei der Stadt sind in Lüneburg aktuell 2250 Hunde gemeldet, für die Frauchen und Herrchen Steuer zahlen. Mit 683 Vertretern stehen Mischlinge besonders hoch in der Gunst. Auf Platz zwei folgt der Labrador mit 248 Registrierungen, davon sind 36 Labrador Retriever. Den Schäferhund gibt es in Lüneburg 177-mal, berichtet Stefanie Faecks. Eher selten im Stadtgebiet anzutreffen sind dagegen zum Beispiel der familienfreundliche Yorkshire Terrier mit 26 Exemplaren sowie Border Collies, von denen neun durch die Gassen schnüffeln.

Alle zusammen haben der Stadt im vergangenen Jahr Steuereinnahmen in Höhe von 190000 Euro beschert. Denn Hunde, die drei Monate oder älter sind, müssen bei der Hansestadt angemeldet werden. Im Rahmen der Haushaltskonsolidierung wurde die Hundesteuer zum 1. Januar 2013 angehoben. Für den ersten Hund müssen Halter 96 Euro Steuern pro Jahr bezahlen (vorher 84 Euro). Der zweite Hund kostet 144 Euro jährlich (vorher 126 Euro), für jeden weiteren Hund fallen 192 Euro an (vorher 168 Euro). Für einen Kampfhund erhebt die Hansestadt Lüneburg 680 Euro pro Jahr (vorher 660 Euro). Stadtsprecherin Sonja Mengering erläutert: ,,Die Hundesteuer ist eine Gemeindesteuer und soll dafür sorgen, dass die Zahl der Hunde in der Hansestadt nicht unkontrolliert steigt. Die Steuereinnahmen fließen in den städtischen Haushalt, aus dem zum Beispiel auch die Straßenreinigung und die Spender mit Tüten für den Hundekot finanziert werden.“

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