Mittwoch , 28. September 2016
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Festival der Zirkuskunst

kg Lüneburg. Mehr als 100 Artisten aus ganz Deutschland boten Petrus jetzt beim Akrobatik- und Jonglierfestival „Lünecon“ die Stirn: Nachdem die Veranstaltung im vergangenen Jahr dem schlechten Wetter zum Ofer gefallen war, stellten die Organisatoren der Hochschulsportgruppen Akrobatik und Jonglieren das diesjährige Festival unter das Motto „Regen“. Das Ergebnis: strahlender Sonnenschein und begeisterte Artisten, die den Campus zwei Tage lang in eine große Zirkusfläche verwandelten.

„Akrobatik- und Jonglierconventions funktionieren so, dass jeder sein Können in Workshops an die anderen Teilnehmer weitergibt“, erklärt Organisatorin Ilka Wäsche. Ein prall gefülltes Kursprogramm mit Angeboten zu Keulen-Kick-Ups, Partnerakrobatik, Doppelstab-Spinning oder Menschenpyramiden bot im Halbstunden-Takt neue Herausforderungen. „Die Artisten der verschiedenen Disziplinen ergänzen sich dabei hervorragend“, findet Teilnehmer Christoph Weiss-Schaber, der aus München angereist war. Während die Jongleure bis in die frühen Morgenstunden trainierten und dann schlafen gingen, begannen die Akrobaten um 8.30 Uhr mit Aufwach-Yoga und spätestens um 10 Uhr mit dem ersten Workshop. Bei der traditionellen Gala-Show in der Campus-Halle präsentierten die Artisten ihr Können vor großem Publikum. Klimaforscher Bert Betz alias Florian Biener führte durch den Abend und stellte neuartige Wetterphänomene in Form von akrobatischen Wirbelstürmen oder Höhenflügen mit sechs Bällen vor. „Eine tolle Veranstaltung mit einem coolen Motto, das mit ganz viel Liebe zum Detail umgesetzt wurde“, lobt Teilnehmerin Birgit Christmann aus Karlsruhe. „Das ist, als ob man einen Regenschirm mit nach draußen nimmt. Dann regnet es garantiert nicht. Es konnte nur ein super Wochenende werden!“