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Lesung aus Flutbuch hilft Flutopfern

as Lüneburg. Der Zonta-Club Lüneburg, Anfang Mai im Kloster Lüne gegründet, lädt zu einer ersten Veranstaltung ein. Der Autor Uwe Rada wird am Donnerstag, 5. September, ab 19.30 Uhr im Glockenhaus aus seinem Buch „Die Elbe – Europas Geschichte im Fluss“ lesen. Der Erlös ist bestimmt für Opfer der jüngsten Elbeflut. Karten für 8 Euro gibt es im Vorverkauf bei der LZ-Veranstaltungskasse sowie an der Abendkasse.

Die Idee zu dem Charityprojekt sei entstanden, nachdem Clubschwestern drei Schicksale von Menschen geschildert hätten, die infolge der Elbeflut in finanzielle Bredouille geraten seien, berichtet Kerstin Schoeneck, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit beim Zonta-Club. „Denen haben wir bereits geholfen. Gleichzeitig wurde die Idee geboren, Hilfe auf eine breitere Basis zu stellen.“ Dr. Sibylle Plogstedt, ebenfalls Mitglied in der Serviceorganisation, brachte den Buchautor Uwe Rada ins Spiel. In seinem Buch „Die Elbe – Europas Geschichte im Fluss“ nutzt er den Strom wie eine Perlenkette, auf die er kleine und große Geschichten über außergewöhnliche Orte, besondere Menschen, über Handel und Umwelt, Häfen und Literatur aufzieht. Es ist ein sehr persönliches Buch, in dem Rada unter anderem auch eine spektakuläre Fluchtgeschichte aus seiner eigenen Familie mitten im Kalten Krieg schildert.

Zonta International wurde 1919 in den USA gegründet und ist heute in 69 Ländern mit mehr als 1200 Clubs und rund 33 000 Mitgliedern aktiv. Zonta sieht sich als weltweites, überparteiliches, überkonfessionelles und weltanschaulich neutrales Netzwerk berufstätiger Frauen, die sich vorrangig dem Dienst am Menschen verpflichtet fühlen, insbesondere der Verbesserung der Stellung der Frauen. Dr. Barbara von Düring ist Gründungspräsidentin des 24 Frauen starken Zonta-Clubs Lüneburg, dessen Mitglieder durch ihr Engagement vornehmlich Frauen und Mädchen gewidmete Projekte und Institutionen in der Region und darüber hinaus fördern wollen.