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Schwerlasttransport gerät während der Fahrt in Brand

Maschen. Ein Schwerlasttransport ist am frühen Mittwochmorgen auf der A39 zwischen den Anschlussstellen Maschen und Winsen-West in Brand geraten. Eine Firma aus Wilhelmshaven war mit drei Transportfahrzeugen unterwegs, auf denen die Komponenten für einen großen Kran befördert wurden. Während der Fahrt bemerkte die Fahrerin eines Sicherungsfahrzeuges, das hinter dem Schwerlasttransport fuhr, wie Flammen unter dem Kran herausschlugen. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Kolonne gerade die Anschlussstelle Maschen passiert. Sie informierte den Fahrer, der sofort anhielt und aus dem Fahrzeug ausstieg. Die Flammen breiteten sich rasch aus, da Hydrauliköl auslief und das Feuer dadurch verstärkte.
Die Feuerwehren aus Maschen, Meckelfeld, Fleestedt und Winsen waren mit rund 50 Kräften im Einsatz. Dennoch dauerte es rund eineinhalb Stunden, bis das Feuer gelöscht war. Dazu musste ein massiver Schaumteppich auf und unter das Fahrzeug gelegt werden. Durch die Hitzeentwicklung gerieten auch 100 Quadratmeter Böschung in Brand. Weil die Hitze zwischenzeitlich so stark war, wurde während der Löscharbeiten auch die Richtungsfahrbahn Hamburg gesperrt, sodass der Verkehr zwischen den Anschlussstellen Maschen und Winsen-West örtlich umgeleitet werden musste. Hier kam es im beginnenden Berufsverkehr zu entsprechenden Behinderungen.
Mittlerweile ist eine Spezialfirma vor Ort, die mit einem Kran die Bergung des ausgebrannten Transporters vorbereitet. Für diesen Bergungskran musste die Mittelschutzplanke abgebaut werden, der linke Fahrstreifen in Fahrtrichtung Hamburg muss dafür ebenfalls gesperrt bleiben. Die Bergung wird voraussichtlich bis ca. 15 Uhr andauern, erst danach kann entschieden werden, ob der Brandschaden auf der Fahrbahn in Richtung Lüneburg ein Befahren zulässt, oder hier weitere Maßnahmen nötig sind.
Der transportierte Kran, bestehend aus drei Komponenten, hat einen Gesamtwert von ca. 8 Millionen Euro. Allein durch die Beschädigung der einen Komponente sowie der Fahrbahn dürfte also ein Millionenschaden entstanden sein. Wie es zu dem Feuer kam, steht noch nicht fest. Ein technischer Defekt am Transportfahrzeug ist nach ersten Erkenntnissen sehr wahrscheinlich.