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„Herz zeigen für unser Krankenhaus“

emi Salzhausen. Vom ehemaligen bis zum amtierenden Bürgermeister, vom Pastor bis zum Rechtsanwalt: 14 Bürger und Persönlichkeiten der Samtgemeinde Salzhausen haben sich jetzt im Haus des Gastes zum „Förderkreis genossenschaftliches Krankenhaus Salzhausen“ zusammengeschlossen. Ziel der Gruppe unter dem Vorsitz des ehemaligen Samtgemeindedirektors Klaus Boenert ist es, „durch geeignete Aktionen den Bestand des Krankenhauses in Salzhausen zu sichern und zu verbessern“.

Die Förderkreis-Mitglieder wollen das Image des Krankenhauses stärken und ihre Kontakte nutzen, um mehr Bewusstsein und Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu schaffen. Im Rahmen von Projekten soll das Krankenhaus außerdem finanziell unterstützt werden. In der Präambel des Förderkreises heißt es dazu: „Über das bereits hohe Niveau der medizinischen Versorgung hinaus gibt es erstrebenswerte Leistungen in Ausstattung und Service, aber auch Projekte und Vorhaben, die über das übliche Maß hinausgehen und damit nicht im Rahmen der Regelversorgung finanziert sind.“

Ein erstes Projekt, für das sich der Förderkreis rund um den stellvertretenden Vorsitzenden Hans Dieck und Organisator Jan Maack konkret einsetzen möchte, ist die Anschaffung eines mobilen Blutuntersuchungsgerätes für rund 8000 Euro. Es soll zu einer erheblichen Arbeitserleichterung der Krankenhausmitarbeiter führen, sagt Frithjof Plautz, der beim Förderkreis für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, denn: „So können viele Wege zum Labor eingespart werden.“

Die Gruppe versteht sich nicht zuletzt auch als Anlaufstelle für Menschen und Organisationen, die das Krankenhaus unterstützen wollen. Zwar ist der 14-köpfige Kern nicht erweiterbar, aber alle, die helfen und sich zum Beispiel an der Finanzierung des neuen Gerätes beteiligen wollen, können laut Plautz über den Förderkreis für das Krankenhaus spenden. Zudem planen die Mitglieder, neue Genossenschaftsmitglieder zu werben.

Wie wichtig die Gesundheitseinrichtung in Salzhausen ist, macht der Vorsitzende Klaus Boenert deutlich: „Das Krankenhaus ist nicht nur der größte Arbeitgeber, sondern auch für die Attraktivität unseres Standortes unabdingbar.“ Vor allem für ältere Menschen, die nicht mobil seien, sei eine Versorgung vor Ort wichtig.

Salzhausens Bürgermeister Joachim Abegg brachte bei der Versammlung den Grund für den Zusammenschluss auf den Punkt: „Wir wollen Herz zeigen für unser Krankenhaus.“ Das einträchtige Nicken in der Runde bestätigte: Die Unterstützung erfolgt mit vereinten Kräften.

Wer Fragen hat und sich über den Krankenhaus-Förderkreis in Salzhausen informieren oder spenden möchte, kann sich an Frithjof Plautz wenden unter Tel.: 0 41 72 / 2 45 30 91 oder per E-Mail an plautz@plamacom.de