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Lechzen nach kaltem Wasser

jwi Lüneburg. Das wird ein wahrlich heißes Wochenende, die Meteorologen sagen für die Region Lüneburg Temperaturen von bis zu 32 Grad voraus. Da lechzt so mancher nach eiskaltem Wasser. Bei jedem Grad, mit dem das Thermometer steigt, nimmt auch der Wasserverbauch der Haushalte zu. Ob Blumen, Bäume oder Rasen, alles will grün bleiben. Der steigende Wasserbrauch im Sommer sei jedoch kein Problem, sagt Jürgen Schodder, Geschäftsführer des Wasserlieferanten Purena.

„In Lüneburg haben wir Wasser ohne Ende, weil die Stadt im Urstromgebiet der Elbe liegt, da müssen wir uns keine Sorgen machen“, so Schodder. Derzeit verbrauche Lüneburg 22 000 bis 23 000 Kubikmeter Wasser am Tag. Kein Grund, um Wasser zu sparen, so Schodder, bis zu 30 000 Kubikmeter könnten die Pumpen pro Tag fördern. Besonders in den Abendstunden würde der Verbrauch steigen – wenn die Menschen von der Arbeit kommen und ihre Waschmaschinen anstellen und den Garten bewässern. An normalen Tagen im Jahr läge der Verbauch bei 13 000 Kubikmeter. Derzeit seien acht von dreizehn Brunnen in Betrieb. Um zusätzliche Reservekapazitäten zu schaffen, baut die Purena im Waldgebiet Steinhöhe in der Nähe von Neu Sülbeck derzeit einen Trinkwasserbehälter mit 2000 Kubikmeter Fassungsvermögen.

Bei der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG im Lüneburger Industriegebiet Goseburg herrscht derzeit ebenso Hochkonjunktur. Besonders das Mineralwasser Vio laufe sehr gut. So gut, dass im Juni eine neue Abfüll-Linie eröffnet wurde. Seit diesem Monat gibt es Vio medium, ein Mineralwasser mit wenig Kohlensäure. Im Drei-Schicht-Betrieb wird dort jetzt rund um die Uhr von Montag bis Freitag abgefüllt. Wie viel genau abgefüllt wird, wolle man jedoch nicht sagen und verweist auf das Betriebsgeheimnis. Allein von dem neuen Produkt Vio medium können laut Betriebsleiter Dieter Reckermann stündlich 40 000 der 0,5-Liter-Flaschen beziehungsweise 36 000 der 1,5-Liter-Flaschen produziert werden.