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Komplex aus Büros und Wohnen

as Lüneburg. Bereits seit dem Jahr 2000 hat sich der Bauausschuss der Stadt immer wieder mit Projekten beschäftigt, die auf dem Areal im Kreuzungsbereich Altenbrückertorstraße/Altenbrückerdamm entstehen könnten. Umgesetzt wurde bisher nichts. Nun hat die Schulte Bauregie GmbH eine Bauvoranfrage für ein Bürogebäude bei der Stadt gestellt sowie einen Bauantrag für ein Wohngebäude mit neun Wohnungen. Diskutiert werden diese Planungen am kommenden Donnerstag, 22. August, im Bauausschuss, der von 15 Uhr an im Glockenhaus tagt.

Der Lüneburger Bauträger Manfred Schulte hat das Areal, das jahrelang brach lag, von der Bahn gekauft. Das geplante Bürogebäude hat eine Nutzfläche von 1400 Quadratmetern, die Grundstücksgröße beträgt zirka 1800 Quadratmeter. Der Komplex besteht aus einer Frontseite zur Altenbrückertorstraße, die dreigeschossig plus Staffelgeschoss ist, und einem dahinter liegenden Anbau, dessen Erdgeschoss für zirka 40 Stellplätze genutzt werden soll, darüber auf zwei Geschossen Büros.

Im nördlich angrenzenden Bereich könnte ein Wohngebäude auf einem 1650 Quadratmeter großen Grundstück entstehen. Geplant sind neun Wohnungen zwischen 60 und 100 Quadratmeter Größe. Gemäß der Vorlage zum Ausschuss ist das Gebäude unterkellert, besitzt drei Vollgeschosse, hat ein rotbraunes Klinkermauerwerk und ein flach geneigtes Dach mit anthrazitfarbenen Tonziegeln. Die Gebäudehöhe beträgt 10,80 Meter. 13 Stellplätze inklusive eines behindertengerechten sollen vorgehalten werden. Laut Stadtbaurätin Heike Gundermann fügt sich der Komplex nach Art und Maß der baulichen Nutzung in die vorhandene Umgebung ein. Die Erschließung für Wohn- und Bürogebäude soll über die Straße Altenbrückerdamm erfolgen.

Ärger hatte es im vergangenen Jahr gegeben, als der Unternehmer im Vorfeld auf dem Gelände Bäume hatte fällen lassen. Die Stadt macht nun die Auflage, dass insgesamt sieben Bäume verteilt auf den beiden Grundstücken angepflanzt werden sollen.

Stadtbaurätin Heike Gundermann erklärte gegenüber der LZ, dass beide Projekte aus Sicht der Verwaltung genehmigungsfähig seien. Wenn der Ausschuss sie zur Kenntnis genommen hat, werde die Verwaltung die Bescheide erteilen.