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Angst vor Mobbing in der Schule

rast Lüneburg. Die Geschichten, die die geschulten Helfer des Lüneburger Kinderschutzbundes an ihrem Sorgentelefon „Nummer gegen Kummer“ hören, sind erschreckend. Die Vorsitzende Monika Montz weiß: „Unsere vielen Gespräche mit Kindern haben gezeigt, dass trotz aller Präventionskonzepte Mobbing in den Schulen sehr weit verbreitet ist und sich manche Schüler aufgrund von Mobbing und Cybermobbing, also dem Mobbing im Internet, nicht mehr in die Schule trauen.“ Diesen Kindern gelte es Mut zu machen, „sich selbst zu stärken, in der Gruppe neue Verhaltensweisen zu lernen und damit ein positives Selbstbild mit einem starken Selbstwertgefühl aufzubauen“. Um diese Ziele zu erreichen, hat der Kinderschutzbund jetzt sein Projekt unter dem Titel „Gemeinsam STARk gegen Mobbing“ angeschoben. Angesprochen sind Mädchen und Jungen im Alter zwischen acht und zwölf Jahren.

Das Vorhaben startet am Mittwoch, 4. September. Dann treffen sich zwei Gruppen mit einer Gruppenstärke von maximal zwölf Kindern im Haus der Jugend an der Katzenstraße. Die Mädchen kommen dort von 15 bis 16.30 Uhr zusammen, die Jungen treffen sich in der Zeit von 16.45 bis 18.15 Uhr. Monika Montz: „Die Teilnahme ist für die Kinder verbindlich und kostenlos. Der zeitliche Rahmen umfasst ein Schuljahr.“ In den Gruppen geht es unter anderem um Rollenspiele, das Führen eines Lerntagebuches, die Erlebnispädagogik spielt eine große Rolle.

Weitere Informationen über das Projekt gibt es unter Tel.: 0 41 31/82 882.