Mittwoch , 28. September 2016
Aktuell
Home | Lokales | Adendorf | Für strahlende Kinderaugen
Kira (vorne r.) aus der E 9 der Grundschule Adendorf zeigt eines von 93 Paketen, die jetzt nach Rumänien oder in die Ukraine gehen. Cordula Niemann, Martina Nehring, Susana Dovas, Sandra Eilers, Dr. Sascha Maaß-Emden und Norman Fittkau (h.v.l.) holten die Geschenke ab. Foto: t & w
Kira (vorne r.) aus der E 9 der Grundschule Adendorf zeigt eines von 93 Paketen, die jetzt nach Rumänien oder in die Ukraine gehen. Cordula Niemann, Martina Nehring, Susana Dovas, Sandra Eilers, Dr. Sascha Maaß-Emden und Norman Fittkau (h.v.l.) holten die Geschenke ab. Foto: t & w

Für strahlende Kinderaugen

pet Adendorf. 93 hübsch verpackte Kartons, gefüllt mit Spielzeug, Süßigkeiten, Kinderkleidung oder Schreibsachen, waren es an der Grundschule Adendorf am Weinbergsweg. Auch die Adendorfer Kindergärten machten mit. Und viele weitere Schulen und Kindergärten in Stadt und Landkreis. Sie alle sorgen dafür, dass auch in diesem Jahr eine ansehnliche Menge an Weihnachtsgeschenken für bedürftige Kinder in Rumänien und der Ukraine auf den Weg geht – eine Aktion, die die Serviceorganisationen Round Table und Ladies‘ Circle seit 2001 gemeinsam organisieren.

In der Region betreuen Round Table 70 Lüneburg und Ladies‘ Circle 56 Lüneburg die Aktion „Weihnachtspäckchenkonvoi“. Gestern holten sie die Päckchen aus der Grundschule Adendorf ab, Lüneburger Sammelstelle sind die Räume des Baucentrums Mölders in Rettmer, von dort gehen die Geschenke nach Mölln, schließlich zur bundesweiten Sammelstelle nach Hanau und dann auf die große Reise in Richtung Südosten.

„Wir gehen für die Aktion in und um Lüneburg von etwa 1100 Paketen aus“, berichten Dr. Sascha Maaß-Emden und Norman Fittkau vom Round Table 70, die gemeinsam mit Susana Dovas, Sandra Eilers, Martina Nehring und Cordula Niemann vom Ladies‘ Circle 56 gestern in die Grundschule Adendorf gekommen waren.

Aus dem ganzen Bundesgebiet gingen im vergangenen Jahr 63 400 Päckchen an bedürftige Kinder in Waisenhäusern, Krankenhäusern, Behinderteneinrichtungen, Kindergärten und Schulen – etwa 30 Lastwagen wurden dafür benötigt. Mit gerade einmal 1500 Paketen hatte die Aktion vor zwölf Jahren angefangen. Das Schöne an der Aktion seien die strahlenden Augen der beschenkten Kinder – und gleichzeitig das gute Gefühl für ebenso viele Mädchen und Jungen in Deutschland, die ihren Altersgenossen eine Freude bereitet haben, so Dr. Maaß-Emden. „Für die meisten Kinder ist es ihr einziges Weihnachtsgeschenk“, erzählt er und betont: „Ausschließlich ehrenamtliche Mitglieder bringen die Päckchen nach Rumänien und in die Ukraine.“