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Bürgermeister Thomas Maack und Mitarbeiterin Sandra Eddelbüttel in der neuen Küche des künftigen Adendorfer Generationenhauses  sie treiben die Planungen weiter voran. Foto: be
Bürgermeister Thomas Maack und Mitarbeiterin Sandra Eddelbüttel in der neuen Küche des künftigen Adendorfer Generationenhauses  sie treiben die Planungen weiter voran. Foto: be

Ein Haus für alle Generationen

pet Adendorf. Jugendliche treffen sich schon seit langem regelmäßig in dem Holzhaus am Kirchweg in Adendorf, dort untergebracht ist seit drei Jahren auch der Kinderladen der Gemeinde, in dem günstig Kindersachen erhältlich sind. Bald soll das Gebäude auch Anlaufstelle für die Adendorfer Senioren sein und damit zum Mehrgenerationenhaus werden.

Die Idee einer Begegnungsstätte für Senioren sei während einer Veranstaltung der Reihe ,,Senioren im Dialog“ aufgekommen, erinnert sich Sandra Eddelbüttel, stellvertretende Leiterin des Ordnungsamtes bei der Gemeinde. ,,Auf das Gebäude des Jugendzentrums sind wir dann gekommen, weil es seit einiger Zeit nicht mehr so stark wie in der Vergangenheit frequentiert ist.“

Die Frage der Finanzierung wurde inzwischen gelöst insgesamt 20000 Euro sind für die Umbaumaßnahmen vorgesehen. 10000 Euro davon kommen aus dem Förderprogramm ,,Anlaufstellen für ältere Menschen“, das das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgelegt hat und bei dem die Gemeinde Adendorf unter 500 Bewerbungen zu den Geförderten gehört. ,,Dafür haben wir ein detailliertes Konzept vorgelegt“, sagt Bürgermeister Thomas Maack. Bestandteil sei auch das Seniorenkonzept der Gemeinde gewesen.

Weitere 5000 Euro aus eigenen Mitteln hat der Gemeinderat für die Umbaumaßnahme in den Haushalt 2014 eingestellt, dazu kommen noch einmal 5000 Euro, die aus dem Kommunalen Strukturentwicklungsfonds des Landkreises Lüneburg nach Adendorf fließen sollen.

Die ersten konkreten Maßnahmen haben bereits stattgefunden: Eine funkelnagelneue Küche wurde eingebaut, auch die behindertengerechte Toilette ist fertiggestellt. Ende Mai soll eine Wand versetzt werden, die den Verkaufsraum des Kinderladens vergrößert. Der Kinderladen gibt dafür einen anderen Raum, der bisher als Lager genutzt wurde, frei. Außerdem soll eine weitere Tür zum Außengelände eingebaut werden auch behindertengerecht. Schließlich soll noch der Weg vom Kirchweg zur Begegnungsstätte auch für Rollstühle und Gehwagen passierbar gemacht werden.

Einen Raum behalten die Jugendlichen in der künftigen Begegnungsstätte jeweils freitags von 15 bis 19 Uhr treffen sie sich dort regelmäßig, außerdem zu Sonderveranstaltungen. Einen Raum bekommen die Senioren für Veranstaltungen jeglicher Art, ob Klönnachmittag, Kartenrunde oder Vortrag.

Die Verantwortlichen der Gemeinde setzen aber vor allem darauf, dass die Generationen unter sich in Kontakt kommen. Die Jugendlichen, berichtet Sandra Eddelbüttel, hätten sich dafür jedenfalls ,,sehr offen“ gezeigt. Und auch die Senioren hätten sich schon bereit erklärt, gemeinsame Veranstaltungen auf die Beine zu stellen.

Thomas Maack: ,,Wir setzen darauf, dass sich das Miteinander von selbst entwickelt.“ Das kann ab Anfang Juli der Fall sein, denn dann ist die Eröffnung des Generationenzentrums geplant.

Die Reihe ,,Senioren im Dialog“ soll dann auch in diesem Jahr fortgesetzt werden nächster Termin ist Dienstag, 22. Juli, 15 Uhr, wenn es auf dem Rathausplatz wieder einen gemütlichen Seniorennachmittag geben soll.