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Der Adendorfer Rathausplatz gefällt vielen in der Gemeinde schon lange nicht mehr  jetzt ist der Umbau Thema im Bauausschuss. Foto: t&w
Der Adendorfer Rathausplatz gefällt vielen in der Gemeinde schon lange nicht mehr  jetzt ist der Umbau Thema im Bauausschuss. Foto: t&w

Neues Kleid für Rathausplatz

pet Adendorf. 3000 Quadratmeter ist der Adendorfer Rathausplatz groß. Umgeben von Geschäften, Lokalen, dem Rathaus, der örtlichen Bücherei und einigen Bäumen. Gepflastert mit Betonplatten, in der Mitte wurde ein Brunnen installiert. So richtig glücklich sind viele Adendorfer mit dem Ende der 1970er-Jahre entstandenen Areal im Herzen der Gemeinde schon lange nicht mehr am Dienstag, 24. Juni, 19 Uhr, ist der Rathausplatz deshalb Thema in der Sitzung des Ratsausschusses für Bau, Verkehr und Grünflächen.

Intensiv beraten wurde über eine Neugestaltung des Adendorfer Rathausplatzes unter anderem 2012 damals hatten drei Firmen im Rahmen eines Gestaltungswettbewerbs Ideen für eine Umgestaltung eingereicht. Vor allem aus finanziellen Gründen waren sich die Ratsmitglieder dann aber einig darüber, dass eine Grundsanierung des Platzes doch nicht in Frage komme.

Im April 2013 stellte die Gruppe CDU/Jacobi den Antrag als ,,kurzfristig kostengünstige Sofortmaßnahmen“ neun Bäume und die dazu gehörigen Pflanzkästen zu entfernen, um den ,,Blick auf den Rathausplatz, das Rathaus und die Geschäfte“ zu ermöglichen. Weiter wollte die Gruppe unter anderem mobile Pflanzkästen aufstellen. ,,Wir möchten nicht, dass die Umgestaltung des Vorzeigeplatzes unseres Ortes ähnlich lange dauert wie der Bau des Berlin-Brandenburger Flughafens“, unkte die Gruppe damals. Die Ratsmehrheit lehnte die Vorschläge ab.

Im Dezember 2013 beauftragte der Rat dann die Verwaltung, ein Konzept für die künftige Nutzung des Rathausplatzes auszuarbeiten. Ziel der Umgestaltung ist eine Steigerung der Attraktivität des Ortskerns der aufstrebenden Gemeinde. Das Konzept liegt jetzt vor ,,und wird sicher von der Politik noch einmal zerpflückt werden“, mutmaßt Bürgermeister Thomas Maack.

Grundsätzlich geht die Adendorfer Verwaltung nun davon aus, ,,dass eine Belebung des Platzes durch maßgebliche Veränderungen ob baulich oder konzeptionell ohne große Investitionen erfolgen kann“. Als mögliche Maßnahmen zur Umgestaltung werden unter anderem gesehen: das Entfernen von zehn Baumkästen, eine Verlegung der Beleuchtung, neue und altersgerechte Sitz- und Spielmöglichkeiten, Fahrradabstelleinrichtungen und bessere Aufstellmöglichkeiten für den Wochenmarkt, der immer freitags auf dem Rathausplatz stattfindet. Eine weitere Idee, so steht es im Konzept der Gemeindeverwaltung: ,,die Anlegung der Infrastruktur für den gastronomischen Betrieb einer Strandbar“.

Auch wenn die Planungen der Gemeinde für die Grundsanierung der Straße Im Suren Winkel kein Punkt auf der Tagesordnung der Ausschusssitzung sind, werden sie am Dienstag Thema sein in der Einwohnerfragestunde. Seit Monaten bemühen sich Anwohner des Bereichs statt eines Ausbaus eine Verkehrsberuhigung zu erreichen. Interessierte laden die Bürger bereits um 18 Uhr zu einer Vorbesprechung in die Ratsdiele ein.