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Hans-Joachim Krumbach,  Oksana Krumbach und Juri Schweizer (v. l.) bilden das Organisationsteam der Werbegemeinschaft Adendorf für das ,,Fest der Sinne" mit der Wahl zur ,,Eiskönigin". Foto: pet
Hans-Joachim Krumbach, Oksana Krumbach und Juri Schweizer (v. l.) bilden das Organisationsteam der Werbegemeinschaft Adendorf für das ,,Fest der Sinne" mit der Wahl zur ,,Eiskönigin". Foto: pet

„Eiskönigin“ soll „Miss“ folgen

pet Adendorf. ,,Es ist ein komplett neues Konzept und wir sind zuversichtlich, dass es bei den Besuchern gut ankommen wird“, schwärmte Hans-Joachim ,,Kille“ Krumbach. Vor der Mitgliederversammlung der Werbegemeinschaft Adendorf in der Ratsdiele erläuterte er das Konzept für das ,,Fest der Sinne“, verbunden mit der Wahl zur Adendorfer ,,Eiskönigin 2014″, das am Sonntag, 26. Oktober, ab 11 Uhr im Castanea Resort Hotel in Adendorf stattfinden soll.

Bisher war die Werbegemeinschaft Adendorf alle zwei Jahre Veranstalter der Messe ,,Schaufenster Adendorf“, dort wurde dann die ,,Miss Adendorf“ gewählt. Dann habe man etwas Modernes gesucht, etwas, das besser zu Adendorf passt. Auf die ,,Eiskönigin“ sei man dann wegen des Walther-Maack-Eisstadions gekommen, ein Adendorfer Alleinstellungsmerkmal in weitem Umkreis, so Krumbach.

Acht junge Damen, die meisten aus Adendorf, die anderen mit Bezug zu Adendorf, hätten sich gefunden, um beim ,,Fest der Sinne“ für den Titel anzutreten. Die Besucher des Festes und eine Jury entscheiden darüber, wer Adendorf in den kommenden zwei Jahren repräsentieren soll. ,,Königin“ statt ,,Miss“ man habe sich auch bereits in das deutsche Königinnenregister aufnehmen lassen, berichtete Hans-Joachim Krumbach. Vier Kolleginnen der künftigen Eiskönigin werden die Gäste so auch am 26. Oktober begrüßen: die Heideköniginnen von Amelinghausen und Wittorf, die Bardowicker Wurzelkönigin und die Hyazinthenkönigin von Boizenburg. 4644328

Die Wahl zur Eiskönigin ist ein Programmpunkt eines langen Sonntags andere sind Auftritte des Helene-Fischer-Doubles Undine Lux, des Mr.- Bean-Doubles Arnaldo Mangini und der Band ,,Moondance“. Weiter gibt es ein großes Programm für Kinder, eine Tombola zugunsten des Fördervereins der Bildungseinrichtungen Adendorf, Essen und Getränke. Krumbach: ,,Es soll ein Familienfest für alle werden.“

Die Organisatoren berichteten über weitere Aktivitäten der Werbegemeinschaft in diesem und im nächsten Jahr: Am Sonntag, 30. November, steigt der traditionelle Nikolausmarkt an der Johanneskapelle, die Kirchwegsause mit A-Parade ist im kommenden Jahr für das Wochenende 5. bis 7. Juni geplant.

Gast der Mitgliederversammlung war Günther Wagener, Plattdeutschbeauftragter für Hansestadt und Landkreis Lüneburg. Er stellte die Plattdeutschaktivitäten in der Region vor und hatte auch ein Anliegen: ,,Wie wäre es mit plattdeutschen Werbeslogans für Ihre Unternehmen?“ Einige wenige Firmen in der Region machten schon mit. ,,Ich will Mut machen, damit es noch mehr werden.“

Günther Wagener: ,,Mit einem plattdeutschen Firmenprofil kann sich ein Unternehmen regional authentisch aufstellen. Und. ,,Zweisprachige Begleitbroschüren, Flyer und Informationen für Kunden erhöhen die Aufmerksamkeit.“ Für die Gemeinde Adendorf hatte Christian Hannebohm, 2. Vorsitzender der Werbegemeinschaft, auf Anhieb eine Idee: ,,Adendörp? Wi mokt dat!“. Übersetzt: ,,Adendorf? Wir machen das!“

Ein Thema, das die Geschäftsleute in Adendorf bewegt, sprach Mitglied Rainer Dittmers an: das geplante Einkaufszentrum mit Supermärkten und Drogeriemarkt am Schiffshebewerk in Scharnebeck das würde sich erheblich auch auf das Leben im Adendorfer Ortskern auswirken, das Vorhaben sei mit den Vorgaben im Regionalen Raumordnungsprogramm nicht vereinbar. Ohne Gegenstimme beschlossen die Mitglieder der Werbegemeinschaft, in der Sache aktiv zu werden. Bericht dazu folgt.