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Ausgeglichen war die Bilanz der Eishalle Adendorf im vergangenen Winter. Allerdings sind die Besucherzahlen vor allem am Nachmittag leicht rückläufig. Deshalb öffnet die Halle in dieser Saison erst um 15 Uhr, eine Stunde später als bislang. Foto: A./t&w
Ausgeglichen war die Bilanz der Eishalle Adendorf im vergangenen Winter. Allerdings sind die Besucherzahlen vor allem am Nachmittag leicht rückläufig. Deshalb öffnet die Halle in dieser Saison erst um 15 Uhr, eine Stunde später als bislang. Foto: A./t&w

Schwarze Null im Eisstadion

pet Adendorf. Im Adendorfer Eisstadion am Scharnebecker Weg läuft der Betrieb seit einigen Wochen wieder auf Hochtouren jetzt legte der Erste Gemeinderat Martin Vogel in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Kultur, Sport und Freizeit die Bilanz des Winters 2013/2014 vor. Und die fiel mit einem in Einnahme und Ausgabe von jeweils 337000 Euro ausgeglichenen Ergebnis (ohne Abschreibungen) positiv aus.

Mit 70000 Besuchern war der Besuch zwar „leicht rückläufig“, aber dennoch zufriedenstellend. Eine Konsequenz zog die Adendorfer Verwaltung, weil die Besucherzahlen am frühen Nachmittag stark nach unten gegangen sind statt um 14 Uhr beginnt die Eiszeit unter der Woche erst um 15 Uhr. Gut entwickelt habe sich das Angebot Eisstockschießen, so Martin Vogel. Für die laufende Saison lägen schon wieder mehr als 1000 Anmeldungen vor.

,,Durchwachsen“ sei die Saison 2014 für das Freibad Adendorf verlaufen, berichtete Vogel. Insgesamt kamen 87000 Besucher, Einnahmen von 159000 Euro standen Ausgaben von 307000 Euro gegenüber, das ergab ein Minus von 148000 Euro (ohne Abschreibungen). ,,Das Minus ist etwas größer als in den Vorjahren, da waren es meistens um 120000 Euro.“ Das Freibad feierte in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag. 120 Kindern wurde am Scharnebecker Weg von den Schwimmmeistern das Schwimmen beigebracht.

Der Ausschuss beriet auch über Zuschussanträger verschiedener Adendorfer Institutionen, ohne aber eine Empfehlung abzugeben. Die größten Brocken: Der TSV Adendorf wünscht sich einen Zuschuss von etwa 6700 Euro für eine insgesamt 20000 Euro kostende Sanierung des Dachs über dem großen Saal im Sportzentrum, knapp 4700 Euro wurden für die Sanierung der Laufbahn auf dem Sportplatz beantragt (Gesamtkosten: 14000 Euro). Für 19000 Euro möchte der TuS Erbstorf Sanierungsarbeiten an seinem Vereinsheim vornehmen (Zuschussantrag: 4750 Euro).

Auf Zuschüsse von der Gemeinde hofft auch ,,Us Heimathus“, wo eine Sanierung des Dachgeschosses dringend nötig ist Kostenpunkt: 10000 bis 30000 Euro. Einen Überblick über die Arbeit des ,,Heimathus“, gab im Ausschuss Sabine Kühne-Kaiser. Das ,,Heimathus“, das als Zweiständerhaus 1661 in Wittorf erbaut, dann 1978 demontiert und 1981 in der Adendorfer Kastanienallee wieder aufgebaut wurde, beherbergt eine umfangreiche Sammlung aus der Geschichte Adendorfs, lädt immer wieder zu Veranstaltungen ein.

Über eine erfolgreiche Adendorfer Serenade 2014/15 und die Pläne für die kommende Saison, in der Kinder und Jugendliche noch mehr eingebunden werden sollen, berichtete Katharina Hinz. Gundi Schmidt, Leiterin der Bücherei am Rathausplatz, sprach über die erfolgte Umgestaltung der Bücherei, Kooperationen im Kinder- und Jugendbereich, Aktivitäten im Bereich der Leseförderung sowie Pläne der Zusammenarbeit mit Alten- und Pflegeheimen.