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Dicht umlagert ist der Nikolaus auf dem Adendorfer Adventsmarkt. Foto: t&w
Dicht umlagert ist der Nikolaus auf dem Adendorfer Adventsmarkt. Foto: t&w

Nikolaus mit roten Ohren

ina Adendorf. Pünktlich zum ersten Advent tummelten sich Klein und Groß wieder um die geschmückte Johanneskapelle. Bereits zum 14. Mal fand in diesem Jahr bei Minustemperaturen der Nikolausmarkt statt. In wochenlanger Vorarbeit auf die Beine gestellt wurde er von der „Interessengemeinschaft Nikolausmarkt Adendorf“ sowie der „Werbegemeinschaft“ und zahlreichen Sponsoren.

Nach einem Gottesdienst mit Pastor Michael Kranzusch wurde das Spektakel um 11 Uhr eröffnet. Es folgten zahlreiche musikalische Darbietungen: Adventsmusik vom Posaunenchor Lüne, irische Klänge vom Harfenensemble, Gesang von Kindern der Musikschule „Fröhlich und d es Adendorfer Kinder- und Jugendchors, Balladen von den „Couch Potatoes“, Beiträge der Ventilhornbläser Böhmsholz sowie Lieder zum Mitsingen von den „Platt­snackers.

Buden, Zelte und Pavillons an der weihnachtlich dekorierten Dorfstraße luden zum Schlemmen und Verweilen ein. Mit bunten Fotos stellte sich der Waldkindergarten vor, eine Wurfbude und zwei Karussells boten den Kindern Spaß und Ablenkung vom Bibbern. Entlang der Johanneskapelle und in der Aula der Grundschule wurden Kunsthandwerk, kleine Geschenke und adventliche Deko angeboten.

Die Hauptattraktion war jedoch völlig zu Recht der Nikolaus. Mit rotem Mantel, roter Mütze und vor Kälte rot gefrorenen Ohren ließ er sich tapfer ab 14 Uhr mit den Kindern des Ortes fotografieren. Unterstützt wurde er dabei von der amtierenden Eiskönigin Alina Meyer und den beiden Eisprinzessinnen Berenike Hammer und Pia Hungerecker. „Wir sind hier schon seit 11 Uhr am Start“, lachte die erste Eisprinzessin Berenike aus ihrem dicken Parka heraus. „Aber wir tragen unsere Titel nicht zu Unrecht wir stecken die Kälte schließlich locker weg.“

Wie in den vergangenen Jahren verbarg sich hinter der Verkleidung des Knecht Ruprecht der Adendorfer Immobilienmakler Ulf Gerhardt. Seine Ehefrau Andrea erklärte augenzwinkernd: „Mein Mann wird selbst von Kunden nicht gleich erkannt. Erst wenn er ihnen mit der Rute einen Klaps gegeben hat, erkennen sie sein Gesicht hinter dem Rauschebart.“