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Mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnten die ausländischen Gäste im Ameling-Haus die Besucher des Amelinghausener Frühlinstages. Hota (v.r.), Ibrahim, Saliman und Hassan präsentieren die Speisen aus ihren Heimatländern von Sudan bis Iran.
Mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnten die ausländischen Gäste im Ameling-Haus die Besucher des Amelinghausener Frühlinstages. Hota (v.r.), Ibrahim, Saliman und Hassan präsentieren die Speisen aus ihren Heimatländern von Sudan bis Iran.

Amelinghausener feiern den Frühling

dth Amelinghausen. Heidekönigin Lara-Sophie Sebastian strahlte am Sonntag bei der Eröffnung des Amelinghausener Frühlingstages mit der Sonne um die Wette. An der Seite von Amelinghausens Bürgermeister Norbert Thiemann gab sie den Startschuss für das vielfältige und bunte Treiben, das sich durch den gesamten Ortskern zog. Zu Beginn schoben sich die Besucher in regelrechten Auto-Karawanen in den Heideort. Auf 7000 bis 8000 schätzt Gemeindedirektor Helmut Völker die Zahl der Gäste, die zum verkaufsoffenen Sonntag zwischen Handwerkermesse, Ameling-Haus sowie Frühjahrs-, Kunsthandwerker- und Flohmarkt durch Amelinghausen flanierten.

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Heidekönigin Lara-Sophie Sebastian stand den Besuchern des Amelinghausener Frühlingstages fröhlich lächelnd mit Rat und Tat zur Seite.

Viele Besucher waren auch aus den Nachbarkreisen Harburg und Heidekreis gekommen. Den Einheimischen legte Bürgermeister Thiemann bei seiner Eröffnungsrede noch einen besonderen Informationsstand ans Herz. Den des Initiativkreises „21 Dörfer Eine Gemeinde“, der für eine Fusion der fünf Mitgliedsgemeinden zu einer Einheitsgemeinde wirbt. Zumindest anfangs erfreute sich der Stand keiner großen Aufmerksamtkeit. Dafür brachte Thiemann die Ortshandwerker am Sonntag in Wallung mit einer Wette.

„Wir haben kürzlich die schreckliche Nachricht erfahren, dass Wetten, dass… eingestellt werden soll das kanns nicht gewesen sein“, sagte Thiemann und ging mit Ortshandwerksmeister Wilfried Faltin die öffentliche Frühlingswette ein: Sollte Faltin es nicht schaffen, um 15 Uhr 50 Ortshandwerker in Handwerkermontur antreten zu lassen, müsse er für das Freibier löhnen, das später ausgeschenkt werden sollte. Tatsächlich folgten mehr als 60 Handwerker dem Aufruf und Thiemann zahlte gerne die Zeche.

Kinderkarussels, Buden und Flohmarktstände verwandelten den Amelinghausener Jungfernstieg in eine bunte Meile. Gut besucht war auch der kleine Kunsthandwerkermarkt im Rathaus, deren Aussteller neben der derzeit obligatorischen Oster-Deko auch Tonfiguren bis Naturseifen im Angebot hatten.

Im Erdgeschoss des Rathauses schmökerten die Besucher in ihren Neuerwerbungen aus dem Büchermarkt und stärkten sich zugleich bei Kaffee und Kuchen allerdings nicht besonders lange. Der Besucheransturm war insgesamt so groß, dass um halb vier allenfalls noch Kuchenkrümel übrig waren.

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Auf dem Flohmarkt ist nicht nur Raubritter Moritz von Zahrenhusen, alias Volker Schulz, fündig geworden, der sich hier mit Jutta Schütte über den Kauf einer Laterne handelseinig geworden ist. Foto: dth

Wer es eh deftiger mochte, fand geeignete Stärkung im „Ameling-Haus“: Dort hatten Asylbewerber und Migranten, die bereits in Amelinghausen ein neues Zuhause gefunden haben, für die Besucher des Frühlingstages Kulinarisches aus ihren Heimatländern zubereitet. Und das mit großen Engagement: Eigentlich wollten die Organisatoren um Stephan Kuns vom Sozialraum Amelinghausen erst um 11 Uhr den Grill anschmeißen. „Doch die Sudanesen standen überraschend schon um 7.30 Uhr bei mir vor der Haustür und wollten loslegen“, sagt Mathias Kraft vom Ameling-Haus. Zum Schlemmen gab es schließlich Delikatessen aus Sudan bis Iran.

Das insgesamt bunte Angebot kam offenbar gut: „Das ist alles sehr persönlich hier und etwas ganz besonderes“, zeigten sich beispielsweise die Besucher Gerd und Margot Onusseit aus Lüneburg vom Amelinghausener Frühlingstag begeistert und schwenkten fröhlich ihre Amelinghausener Begrüßungstasche mit Werbematerial des Urlaubsortes.

One comment

  1. we are so hape to be with some pepole like u and amelinghausen pepole all thay are so good