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Vollbesetzte Reihen - an Weihnachten die Regel in den meisten Kirchen in Stadt und Landkreis Lüneburg. Pastor Derik Mennrich predigte im Bardowicker Dom.
Fotos: be
Vollbesetzte Reihen - an Weihnachten die Regel in den meisten Kirchen in Stadt und Landkreis Lüneburg. Pastor Derik Mennrich predigte im Bardowicker Dom. Fotos: be

Theos Taufe an Weihnachten

ahe Bardowick. Es ist ein Problem, das die Kirchen gerne häufiger hätten: An Heiligabend und an den Weihnachtsfeiertagen waren die Gotteshäuser in Stadt und Landkreis Lüneburg in einigen Fällen so gut gefüllt, dass die Kirchenbänke gar nicht ausreichten, um allen Besuchern einen Sitzplatz zu gewähren. Den größten Zuspruch erlebten einmal mehr die nachmittäglichen Christvespern vor der Bescherung, so dass manch einer sich dort mit einem Stehplatz begnügen musste. Logenplätze hatten Milana Bernhardt und Theo Wimber beim Gottesdienst im am zweiten Feiertag nicht mehr allzu vollbesetzten Bardowicker Dom, denn sie waren dort die beiden Hauptpersonen, erlebten an Weihnachten ihre Taufe.

Taufe
Großer Tag für den kleinen Theo: Papa Dominik Wimber lässt seinen Sohn an Weihnachten von Pastor Derik Mennrich taufen. Foto: be

Egal ob mit Krippenspiel oder Abendmahl, in anglikanischer Tradition oder auf Plattdeutsch, die Kirchengemeinden gaben sich für die Festtage besonders viel Mühe bei der Gestaltung der Gottesdienste. Für Theo Wimber war es auch ein besonderer Tag, er wurde wenige Tage nach seinem zweiten Geburtstag getauft. Seine Eltern hatten sich ganz bewusst für Weihnachten als Tauftermin entschieden, Mutter Isabell Wimber begründet: „Weil es sehr festlich und einem der Glaube da besonders nah ist.“ Trotz anfänglicher Skepsis gegenüber Pastor Derik Mennrich und dem Taufwasser meisterte ihr Sohn seinen großen Tag mit Bravour.

Das galt nicht minder für die kleine Milana. Auch Eduard und Rada Bernhardt hatten sich wegen des besonders festlichem Rahmens einen Weihnachtsgottesdienst als Tauftermin für ihre sechs Monate alte Tochter gewünscht – und Milana strahlte sichtlich zufrieden, nachdem sie getauft und gesegnet war und damit „zu Jesus Christus gehört“, wie Mennrich verdeutlichte. „Gerade an Weihnachten geht es um das Kind, darum passt es gut, dass wir heute gleich zwei Taufen haben“, meinte er. Er entzündete die Taufkerzen und sprach: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Die brennende Kerze sei das Zeichen, dass Christus nun das Licht des Lebens der beiden Täuflinge sei.