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Noch treffen die vier Landesstraßen im Zentrum von Bleckede als klassische Kreuzung aufeinander. Doch die Ecke Lüneburger Straße/Breite Straße/Elbstraße/Fritz-von-dem-Berge-Straße gilt als Unfallschwerpunkt, ein Kreisel soll die Situation entschärfen. 
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Noch treffen die vier Landesstraßen im Zentrum von Bleckede als klassische Kreuzung aufeinander. Doch die Ecke Lüneburger Straße/Breite Straße/Elbstraße/Fritz-von-dem-Berge-Straße gilt als Unfallschwerpunkt, ein Kreisel soll die Situation entschärfen. Foto: off

Eine runde Lösung für Bleckede?

off Bleckede. Als Unfallschwerpunkt ist die Kreuzung in Bleckede lange bekannt, jetzt steht ein erster Entwurf zum Umbau der Ecke Lüneburger Straße/Breite Straße. Erstellt hat die Planungen die zuständige Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Lüneburg, wird die vorgesehene Kreisellösung in Bleckede nun erstmals dem Bau- und Verkehrsausschuss der Stadt vorstellen. Stimmen die Bleckeder dem Umbau der Kreuzung „Kückendenkmal“ zu, wird die Straßenbaubehörde als nächstes ein Planfeststellungsverfahren einleiten. „Das dauert im Schnitt ein bis anderthalb Jahre“, sagt Behördenleiter Dirk Möller. Mit dem Bau könnte also frühestens 2015 begonnen werden. Vorausgesetzt das Land bewilligt die notwendigen Mittel.

Bisher treffen die vier Landesstraßen an der Ecke als klassische Kreuzung aufeinander, „aufgrund der Unübersichtlichkeit ist es in den vergangenen Jahren allerdings immer wieder zu Unfällen gekommen“, sagt Möller. Künftig soll ein Kreisel die Kreuzung ersetzen, Durchmesser rund 26 Meter. Mit den betroffenen Grundstückseigentümern, der unteren Verkehrsbehörde und der Polizei hat Möller den Vorentwurf bereits abgestimmt, „im Rahmen des Planfeststellungsbeschlusses haben alle Träger öffentlicher Belange und Privatleute dann offiziell nochmal die Möglichkeit, Stellung zu nehmen“. Beginnen könnte der Kreuzungsumbau, sobald der Planfeststellungsbeschluss vom Landkreis Lüneburg vorliegt. „Die Frage ist dann allerdings, ob auch die Finanzierung gesichert ist“, erklärt Möller.

Da es sich bei allen vier Kreuzungsstraßen um Landesstraßen handelt, ist für die Finanzierung des Kreisels das Land Niedersachsen zuständig. „Nur beim Bau neuer Bürgersteige oder Parkplätze wäre die Stadt gefordert“, erklärt Möller. Wie teuer die Umbaumaßnahmen konkret werden, kann der Behördenleiter noch nicht abschätzen, „aber mehrere hunderttausend Euro werden es bestimmt“, sagt er. Bisher hat das Land seine Mittel allerdings vornehmlich in den Erhalt von Straßen gesteckt, „ob an dieser Stelle Geld für einen Umbau bereit gestellt wird, müssen wir abwarten“. Doch Möller hat Hoffnung: Denn an der Kreuzung häufen sich die Unfälle – ein Argument, das auch das Land überzeugen könnte.

Wie der Kreisel an der Ecke Kückendenkmal konkret aussehen könnte, stellt ein Vertreter der Straßenbaubehörde im Ausschuss vor am Dienstag, 22. Oktober, um 18 Uhr im Sitzungssaal des Bleckeder Rathauses, Lüneburger Straße 2 .