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Der achtjährige Ari Wolter von der Grundschule Bleckede hat mit neun Unterstützern die meisten Sponsoren gefunden. Foto: ki
Der achtjährige Ari Wolter von der Grundschule Bleckede hat mit neun Unterstützern die meisten Sponsoren gefunden. Foto: ki

Schüler laufen, Sponsoren zahlen

ki Bleckede. „10, 9, 8 “ lautstark zählten über 150 Kinder den Countdown bis 0 herunter, und als der Sportlehrer Karsten Schmedt den Start frei gab, rannten sie los. Die Mahnung zuvor, das Tempo auf dem 450 Meter Rundkurs am Anfang etwas zurückzunehmen, überhörten einige Kinder. Die Elbtal-Grundschule Bleckede organisierte einen Sponsorenlauf auf ihrem Schulgelände mit dem Ziel, die Arbeit an der Schule finanziell zu unterstützen. Dazu suchten sich die Kinder Sponsoren, die sich verpflichteten, für jede innerhalb einer Stunde gelaufene Runde 50 Cent oder mehr zu spenden. Parallel konnten sie das Laufabzeichen für 15, 30, 60 und 90 Minuten erreichen. Und damit die Kinder genau verfolgen konnten, wie lange sie gelaufen sind, wurde eine Uhr am Start-Ziel-Punkt aufgehängt.

Freunde und Eltern klatschten lautstark Beifall, wenn die Schülerinnen und Schüler am Startpunkt vorbeigelaufen kamen. Hin und wieder gab es aber auch Ermahnungen, wie „schön langsam“, „nicht so verausgaben“, „durchhalten“. Damit es kein Durcheinander gibt mit den Zeiten oder den Runden, waren die Startnummern gestaffelt: bis 15 Minuten von 1 bis 49, für 30 Minuten die Startnummern 50 bis 99 und von 100 bis 199 für 60 Minuten und ab 200 für 90 Minuten. Und damit die Kinder auch durchhalten, konnten sie sich nach jeder Runde Wasser geben lassen. Einige nutzten das kühle Nass, um es sich über den Kopf zu gießen. Eine super Stimmung herrschte auf dem Schulgelände. Die Kinder waren hoch motiviert und schafften ihre selbst gesteckten Ziele.

Bei der Sponsorensuche war der achtjährige Ari Wolter laut Sportlehrer Schmedt besonders erfolgreich. Er fand neun Sponsoren. Und Celine Schütz konnte vier Sponsoren für den Lauf gewinnen, einer gab sogar 50 Euro. Unterstützt wurde der Sponsorenlauf zudem von einigen Firmen. Nach einer ersten Schätzung geht Schmedt davon aus, dass eine Summe von knapp 700 Euro zusammengekommen ist, die für das Gewaltpräventionsprojekt der Klassen 1 bis 4 und für Pausenspielgeräte bestimmt sind.